Die drei Urlaubstage taten sehr gut. Ich habe sie genutzt um tatsächlich nach langen Jahren wieder auf einen Weihnachtsmarkt zu gehen, zu einer Zeit zu der eben kein Gedränge herrscht. Und auch sonst lief alles irgendwie auf den 1. Advent heute hin. Immerhin habe ich es geschafft die Leuchtsterne für die Fenster aufzuhängen. Die Halloween Deko ist verstaut und ich genehmige mir gerade einen heißen Kakao. So lässt sich das aushalten.
Was in der Küche passiert ist:
Die Woche war irgendwie die Woche der Salate. Ich hatte mir Mittwoch zwei Romana-Herzen und einen Radicchio Salat gekauft. Am Freitag war alles schon wieder weg. Im Aufheben von Salaten bin ich nicht gut, aber das schmeckt halt auch nicht so besonders, insofern eß ich den Salat eben als große Portion direkt auf. Da gebe es sicher noch bessere Strategien, aber irgendwie habe ich mir dieses Vorgehen so angewöhnt.
Das wurde gekocht:
- Salat mit rote Bete, Ziegenkäse und Walnüssen
- Radicchio Salat mit Birne und Walnüssen
- Flammkuchen mit Birne und Ziegenkäse
Weiteres aus der kulinarischen Ecke:
Am Montag wurde der Hagebuttenessig in Fläschchen gefüllt und auch schon mal getestet. 6% Essigsäure ist ganz schön viel. Nächstes mal setz ich mir den Essig vielleicht lieber mit 5% an oder sowas.
Aber eine schöne Fruchtnote hat er.
Du hast doch bestimmt auch schon mal diese Influencer gesehen, die alles Mögliche aus ihrem Vorrat schön sortiert in gleichförmige und beschriftete Container umgefüllt haben.
Für mich kommt sowas nicht in Frage.. sofern ich letztens nicht eine Lebensmittelmade gesichtet hätte.
Ich hatte zuvor eh nicht so viel offen herum stehen gehabt und ich glaube auch, dass ich diese Made wohl aus dem Supermarkt eingekauft und eingeschleppt habe. Eine andere Quelle dieses Insekts konnte ich nicht ausmachen.
Aber gut. Jetzt ist wirklich alles eingedost und beschriftet und auch jeweils mit Marke, Produkt, Charge und Haltbarkeit. Letzteres passt wahrscheinlich nicht in das ästhetische Konzept vieler Influencer, denn diese Informationen verschwinden bei denen dann mit dem Umfüllen. Das halte ich persönlich aber für nicht ganz so schlau.



Der Blog:
Die Planung der Blogartikel war dieses mal ein bisschen tricky. Ich hatte im Lauf des Monats zwei Beiträge, die ich gerne noch im November unterbringen wollte und sie definitiv nicht im Dezember, im Advent und in der Vorweihnachtszeit online schieben wollte. Das war zum Einen der Beitrag über das Erinnerungszeichen für die Ulmer Opfer von NS-Zwangssterilisation und „Euthanasie“-Morden und zum Anderen die Suche nach dem Atommüllendlager. Es war noch ein Beitrag generell über die Atomkraft bereit, aber ich habe mich für den Beitrag mit Bezug zu Ulm entschieden.
Vielleicht gibt es den anderen Beitrag dann irgendwann mal im neuen Jahr.
Was mir in der Blogosphäre etwas Sorgen bereitet ist dieser lapidare Satz „Das sieht man doch“ wenn das Thema auf KI generierte Inhalte kommt.
Bei diesem „das sieht man doch“ ist sicherlich nicht die Oma oder Opa gemeint, die sich vielleicht eh schon mit dem Internet schwer tun. Auch Personen, die sich bisher nicht mit KI beschäftigt haben, sind davon ausgeschlossen. Personen mit einer Leseschwäche oder einer ähnlichen Einschränkung dürfte das genauso schwer fallen, wie Personen, die unsere Sprache gerade erst erlernen. Wenn man das zusammen nimmt, dann sind das ganz schön viele Personen, die von diesem Wissen ausgeschlossen sind und die eben nicht bewerten können ob das, was da gerade zu lesen ist mit KI generiert wurde oder von einem Menschen stammt.
Ich bin mir noch nicht sicher in welchem Umfang ich mir eine Kennzeichnung von Inhalten wünsche, die mit künstlicher Intelligenz erzeugt wurde. Aber daran wird sich kein Content Creator die Finger brechen, wenn transparent damit umgegangen wird, was die KI im jeweiligen Inhalt generiert hat. (Nein, ich meine hier keine Rechtschreib- oder Formulierungshilfe.)
Der Alltag und andere Abenteuer:
Die erste Amtshandlung am ersten von drei freien Tagen war die Stromablesung. Der Stromanbieter hat darum gebeten um die Rechnung erstellen zu können.
Für dieses Jahr habe ich 706kWh verbraucht. Das ist etwas mehr als im Vorjahr in dem ich nur 590kWh verbraucht habe.
Ich führe das auf den supertollen Monitor zurück, den ich seit Frühjahr in Betrieb habe. Dennoch sind selbst die 706kWh weit unter dem durchschnittlichen Verbrauch für eine Person (und zwei Kater).
Mir war gar nicht bewusst wie leer ein Weihnachtsmarkt an einem Werktag Vormittag sein kann. Gut für mich. So konnte ich mir in aller Ruhe alles mögliche ansehen, was mir meistens doch etwas zu teuer war um es zu kaufen. Echtes Interesse hatte ich allerdings an traditionellen Springerle Formen. Aber den beiden Verkäuferinnen war es wohl noch zu früh um sich auf potentielle Kundschaft zu konzentrieren und hielten sich daher lieber an ihren Kaffeetassen fest, was bei den Temperaturen durchaus verständlich ist. Immerhin haben sie eine lange Schicht vor sich bei diesem kalten Wetter.
Gekauft habe ich mir dann ein Bastelset für ein Ulmer Münster. Das passt sicher gut zu meinem Sammelsurium im Studio.
A pro pos Bastelset.. davon kamen noch zwei weitere an. Eine „Kleiderstange“ für den Keller als Erweiterung der kleinen Garderobe im Flur und eine Mini-Garderobe mit Spiegel. Das hatte mir noch gefehlt. So ein Spiegel ist schon ganz praktisch, wenn man sich anzieht. Zumindest kann ich nun gucken ob das Mützchen gerade sitzt. Das Ding für den Keller steht schon mal. Das andere „Bastelset“ habe ich mir für die nächste Woche aufgehoben, vor allem weil mir aufgefallen ist, dass man dafür ja Kleiderbügel bräuchte um daran Mäntel oder Jacken aufhängen zu können.
So viele Kleiderbügel besitze ich nicht, insofern muss ich wohl in der neuen Woche erst einmal Kleiderbügel besorgen.




Aus dem Leben der Kater:
Anfang der Woche hatten Athos und Neo ein paar Diskussionen miteinander. Das dürfen sie auch haben.. solange sie sich dabei nicht weh tun.
Während ich dann Donnerstag und Freitag Vormittag unterwegs war, mutierte Neo zum Frechkatz und fraß Athos sein Futter weg. Dabei soll Neo doch eigentlich sein Spezialfutter essen und Athos ist halt nun mal ein langsamer Häppchen-Esser. Er frisst seine Frühstücksportion nicht auf einmal auf.
Futterautomaten funktionieren bei beiden nicht ganz so gut. Neo sind sie zu klein. Stichwort Schnurrhaarstress und Athos braucht eine Umgebung, die er als sicher anerkennt, und das ist definitiv nicht in einem Futterautomat.
Vor ein paar Jahren war das noch einfacher. Da war Neo noch nicht ganz so groß, so das das mit den Futterautomaten gerade noch so ging. Aber Athos hat noch nie aus den Dingern gegessen. Davor trat er lieber in den Hungerstreik.
Was mich inspiriert hat:
Gehört:
Unfreiwilliger Weise kam ich heute noch in den Genuss mancher Weihnachtslieder aus dem Radio. Immerhin war kein Wham dabei, aber ich bin auch so noch nicht in der Stimmung für die sonst so üblichen Songs.
Gesehen:
- Hier wird von Katharina Raab (Miniaturkünstlerin) eine Hexenvilla in einen alten Koffer gebaut:
- Teil 1: https://youtube.com/shorts/SWHx-ajxsb0
- Teil 2: https://youtube.com/shorts/IPbGF1vwnjE
- Teil 3: https://youtube.com/shorts/rNVdyoBjqUM
- Teil 4: https://youtube.com/shorts/VmSmDW0TNrg
- Teil 5: https://youtube.com/shorts/tKt62QdCKIk
- Teil 6: https://youtube.com/shorts/Qm38YfTq8Fc
- Teil 7: https://youtube.com/shorts/v9P8SESOM2w
- Teil 8: https://youtube.com/shorts/2m8IalI1SlI
- Teil 9: https://youtube.com/shorts/W4pb2QF7pdQ
- Teil 10: https://youtube.com/shorts/adb2RnNr3iU
- Teil 11: https://youtube.com/shorts/zV0a7aO-QZ4
- Teil 12: https://youtube.com/shorts/ykboyPfDYP0
- Teil 13: https://youtube.com/shorts/o3CAxpC3IwI
- MDF.1 Untersuchung am Grabmal Ottos
- Einblick in den Sarkophag von Otto dem Großen
- Arte – Hexen: Chronik eines Massakers
- The Taste
- The Rookie
Gelesen:
- Süddeutsche Zeitung – Wenn der Kumpel zum Täter wird
- Kai Meyer: Die Bücher, der Junge und die Nacht
- Spiegel – Magdeburg: Das ist der neue Sarg von Otto dem Großen
Diese Wochen waren da ein paar „rabbit holes“ dabei… Ich bin ja schon mit dem Artikel über das Grab vom Otto dem Großen fast hinein gefallen, aber nach der Doku von Arte über die Hexenverfolgung war es dann soweit. Ich hab dann „mal kurz“ ein bisschen Material gesammelt zu den Prozessen, die in Ulm statt fanden. Das waren erfreulich wenig, dennoch sind in kurzer Zeit mal knapp 7000 Zeichen entstanden. Das werde ich sicher irgendwann mal in einem „kleinen“ Blogbeitrag zusammenfassen. Aber nicht im Dezember.
Was ich dafür alles gelesen habe führe ich dir hier im Einzelnen nicht auf. Das sprengt die Liste definitiv.
Zusammenfassung Süddeutsche Zeitung: Wenn der Kumpel zum Täter wird (KI generiert)
Der Text beschreibt, wie Männer mit sexuell übergriffigem Verhalten in ihrem Umfeld umgehen und warum viele von ihnen schweigen. Obwohl der Großteil sexualisierter Gewalt von Männern ausgeht, sprechen Männer selten offen darüber oder konfrontieren Freunde, die sich übergriffig verhalten. Beispiele sind Ben und Jonas, deren langjährige Freundschaften zerbrachen, nachdem ihre Freunde Frauen belästigt hatten. Viele reagieren aus Überforderung, Scham oder Verdrängung, weil das Bild vom vertrauten Freund nicht mit dessen Verhalten vereinbar ist.
Eine Münchner Punkband zeigt einen anderen Umgang. Als gegen ihren Sänger Vorwürfe laut wurden, suchte die Band aktiv Aufklärung, zog Mediatoren hinzu und arbeitete monatelang an einem transparenten Prozess. Trotz Anfeindungen entschieden sie sich bewusst gegen Wegschauen.
Expertinnen und Experten wie Lara aus einer Täterarbeitsgruppe betonen, dass Männer einander stark beeinflussen und Verantwortung übernehmen könnten, wenn sie offen über Grenzüberschreitungen sprechen. Wegschauen oder sofortiger Ausschluss lösen das Problem häufig nicht. Stattdessen braucht es Fehlerkultur, Reflexion und klare Gespräche. Blinde Loyalität sei gefährlich. Echte Freundschaft bedeute, Fehlverhalten anzusprechen und Veränderung zu ermöglichen.
Zusammenfassung Spiegel – Magdeburg: Das ist der neue Sarg von Otto dem Großen (KI generiert)
Seit über tausend Jahren ruhen die Gebeine Kaiser Ottos des Großen im Magdeburger Dom. Da sein beschädigter Sarg ersetzt werden muss, wählte die Kunststiftung Sachsen-Anhalt im Gestaltungswettbewerb den Entwurf „Torsion und Konsolidierung“ der Künstlerin Silke Trekel. Die Jury lobt die Verbindung von historischer Symbolik, technischer Innovation und klarer Ästhetik. Titan, Feingold und Blattgold stehen für Stabilität und Noblesse, Inschrift und abstrahierte Kaiserkrone ergänzen die Gestaltung.
Ottos Grab war nach dem Dombrand von 1207 in den Hohen Chor verlegt worden. 2024 wurden schwere Schäden festgestellt, der Kalksteinsarkophag ist instabil und der hölzerne Innensarg weitgehend zerfallen. Der neue Sarg soll kaiserlichen Rang und historischen Anlass zeitgemäß würdigen. Die Umsetzung beginnt bald, die Gebeine bleiben währenddessen in Magdeburg. Im kommenden Sommer sollen sie im restaurierten Sarkophag und neuen Sarg wieder im Dom beigesetzt werden.
Geschrieben:
Geschrieben wurde diese Woche wieder viel. Ein paar Rezepte wurden „vertextet“. Und auch den Hinweis zum Adventskalender aus dem Bloghexen Forum. Dazu kam dann noch ein Beitrag über den Weihnachtsmarkt mit den Daten der Märkte in Ulm und des Mittelaltermarkts in Neu-Ulm.
Und morgen?
Ab morgen gilt es wieder nicht zu früh in Whamhalla einzufahren. Naja, im Homeoffice ist die Gefahr „gewhamed“ zu werden doch relativ gering. Aber nie unmöglich. Ich bin also gespannt ob ich es wie schon in den letzten Jahren bis zum 24. schaffe Wham aus dem Weg zu gehen.
Interessiert? Dann guck mal hier: https://whamageddon.com/
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