Eine Woche mit einigen Tiefs und Hochs liegt hinter mir. Athos musste zum Tierarzt, eine Planung fiel in sich zusammen aber ich hatte ein sehr gutes Essen und ein paar schöne Filme angesehen.
Was in der Küche passiert ist:
Es gibt Jahre, da vergesse oder verpasse ich die Spargel Saison einfach. Aber in diesem Jahr habe ich nun schon einmal Spargel gegessen. Die Abschnitte und Schalen sind natürlich in einer Gefriertüte im Tiefkühler gelandet. Ich bin gespannt wie voll die Tüte in diesem Jahr wird. Gedacht ist, dass zum Ende der Saison dann wieder eine Spargelcremesuppe entsteht.
Das wurde gekocht:
- Buchweizenwaffeln mit Brokkoli, weißem Spargel und „Sauce Hollandaise“
- Müsli
- Spiegelei-Kuchen
Weiteres aus der kulinarischen Ecke:
Mehr Waffeln, weniger Waffen. Irgendwie setzt sich der Spruch nicht durch. Die Buchweizenwaffeln fand ich sehr fein. Ja, da war ein wenig Salz drin und kein Zucker, so dass die Waffeln pikant zum restlichen Gericht passten.
Das Waffelbacken hat mich aber wieder an meine Lieblingswaffeln aus Kastanienmehl erinnert. Diese Waffeln noch heiß mit etwas Honig beträufelt sind für mich ein kleiner kulinarischer Schatz.. und dieser Schatz ist noch nicht auf dem Blog. Warum nicht? Weil es kein wirkliches Rezept dafür gibt. Also zumindest nicht von mir. Ich schüttel mir den Teig dafür meist so aus dem Handgelenk heraus. Zeit das mal zu ändern.
Die letzte Kochbanane reift noch weiter munter vor sich hin. Die Schale wird immer schwärzer, aber genau das soll so ja auch sein. Ende der kommenden Woche wird sie wohl verarbeitet. Und ich bin schon sehr gespannt darauf.
Ansonsten habe ich mir heute neues Müsli angemischt und ein Spiegelei-Kuchen ist entstanden. Der Kuchen wurde vegan.. was beim Teig meine bevorzugte Wahl ist, beim Pudding weniger. Aber damit brechen wollte ich dann auch nicht.
Bis du den Kuchen hier aber lesen können wirst, braucht es wohl noch 2 oder 3 weitere Versuche. Zumindest bei diesem ersten mal passte die erste Backzeit für den Teig noch nicht.





Der Alltag und andere Abenteuer:
Gefunden.. KI im Musikbereich ist mir bisher noch nicht untergekommen. Bis Montag Abend. Da habe ich eine Version von Taylor Swifts “The Fate of Ophelia” gefunden, die mir merkwürdig flach vorkam. Das fing bereits bei Sekunde 14 an. Diese Anstieg der Töne hörte sich für mich komisch an, ohne dass ich nun ein wirklich tieferes Verständnis von Musik hätte. Vom Klang und dem Schema der Musik war das Potential da, aber es hat mich nicht begeistert und es ist mir auch nur deshalb im Gedächtnis geblieben, weil ich es so flach fand.
Für Interessierte:
- Original: Taylor Swift – The Fate of Ophelia (Offical Music Video)
- KI Slop: The Fate of Ophelia – Taylor Swift | Epic Dark Cinematic Orchestral Cover
Ansonsten ist eine Planung diese Woche in sich zusammen gefallen. Puff und weg. Ursprünglich wollte ich nächste Woche zu meinen Teamkollegen nach Hamburg fahren. Aber daraus wurde nichts, sonst säße ich jetzt schon seit einigen Stunden im Zug.
Samstag war ich wieder länger bei den Eltern und erstaunlicherweise hatte mein Vater Lust auf einen großen Spaziergang. Also deutlich länger als sonst. Es war schon fast eine kleine Wanderung. Zusätzlich durfte ich Simba, der Kater der Eltern, erstmalig am Bäuchlein streicheln. Zuletzt wirft er sich immer hin, wenn er von mir gestreichelt wird und genießt das sichtlich. Nun scheine ich bei ihm noch eine weitere Stufe der Zuneigung erreicht zu haben.
Der lokale Netzbetreiber bat um eine Stromzählerablesung. Das ist das Unternehmen, das mich für eine 3- oder 4-köpfige Familie hielt und mir daher viel zu viel Geld für den Strom abknöpfen wollte. Daher habe ich den Anbieter gewechselt.
In den letzten 102 Tagen, also seit 31.12.2025 bis heute war mein durchschnittlicher Stromverbrauch pro Tag ca. 1,980kWh.
Auf so einen niedrigen Verbrauch ist die SWU auch nur für eine Person nicht eingestellt. Ich habe also den Zählerstand nicht nur dem Netzbetreiber übermittelt sondern auch meinem Stromanbieter, weil die SWU als Netzbetreiber dort im Zweifel nachfragen wird.
Im Garten:
Die Zibarten sind pünktlich zum Wochenanfang erblüht und zum Ende der Woche machten sich auch schon die Blüten an den Zwerg-Birnen bereit.
Vermutlich nisten „meine Amseln“ auch wieder ganz in der Nähe. Zumindest habe ich ein entsprechendes Flugziel entdeckt, nachdem einer der Vögel, nach einer Stärkung an meinem Vogelfutterhaus, wieder dorthin geflogen ist.


Aus dem Leben der Kater:
Neo legt sich aktuell zum Vormittagsschläfchen mitten aufs Bett. Naja, recht hat er. Nach dem Sofa ist unser Bett die größte gemütliche Liegefläche für Katz und Mensch.
Athos hat sich die Woche die Pfote gepiekst oder er hat sich vertreten. Daher waren wir, nachdem es sich nicht gebessert hat, am Mittwoch früh beim Tierarzt. Festgestellt wurde nichts, bis auf das, dass das Pfötchen scheinbar weh tut. Seit dem bekommt er Schmerzmittel und wir hoffen, dass es sich legt. Aber es wird immer besser.
Dass meine Planung für die paar Tage in Hamburg zusammengefallen ist, war zwar wirklich schade, aber so kann ich wenigstens meinen Patient gut beobachten.
Und natürlich ist es vollkommen klar, dass mein Katzischatzi die ein oder andere Treppe rauf oder runter getragen wurde und vielleicht ein Hocker vor einem sehr beliebten Fensterbrett steht und so.. Der Titel „crazy Catlady“ will ja schließlich verteidigt werden.
Während der Blognacht haben mich beide Kater auf dem Schreibtisch beehrt und waren auch noch überaus schmusig.
Was mich inspiriert hat:
Gesehen:
- Asterix und Oberlix im Reich der Mitte (Spielfilm, 2023)
- Die Schlümpfe (Spielfilm, 2011)
- Die Schlümpfe 2 (Spielfilm, 2013)
- Die Küchenschlacht
- High Potential
- The Handmaid’s Tale
Nächste und übernächste Woche ist bei der Küchenschlacht die erste „Champinions Week“ dran. So dass also die Gewinner der ersten fünf Wochen um einen Platz in der Finalwoche zum Ende des Jahres gegeneinander antreten.
Außerdem gibt es am Mittwoch Abend (15.04.2026) ab 20:15 Uhr die Küchenschlacht XXL in der drei Hobbyköche gegen drei Profiköche antreten.
Beide Formate habe ich noch nicht gesehen. Bei der regulären Küchenschlacht hängt es sehr von den Kandidaten und auch dem Moderator ab ob mir die Sendung gefällt oder eher weniger.
Versuchsweise habe ich mir ein paar Folgen der ersten Staffel von The Handmaid’s Tale angesehen.. um mich dann recht schnell zu fragen, was das denn für eine Zielgruppe ist, die das anschauen soll. Ich kenne noch genügend Männer, deren Wunschtraum in dieser ersten Staffel abgebildet wurde, und gleichzeitig kenne ich keine Frau, die glücklich mit der aktuellen Gleichbehandlung zwischen Frauen und Männer wäre.
Ich hab dann noch ein paar Folgen weiter geschaut in der Hoffnung, dass dann irgendwann die Männer was auf den Kopf kriegen und dass die Stärke der Frauen sichtbar wird. Bis Folge 8 war das aber leider nicht der Fall und damit lege ich die Serie lieber zur Seite.
Für mich ist das definitiv zu nah am Wunschtraum mancher Männer.
Gelesen:
- Meer Kreativ Zeit – Warum zweifeln kreative Frauen so viel?
- Der Brumme – Ostern 2026 in Brummehausen
- Der Zwetschgenmann – Der Pfau auf dem Dach
- Süddeutsche Zeitung – Was Männer tun können, damit Frauen sich sicherer fühlen
- obdev.at – Little Snitch for Linux
Bei dem Bericht über den Pfau auf dem Dach scheint es mittlerweile auch einen Namen für den Pfau zu geben. Er heißt Herbert.
Zusammenfassung Süddeutsche Zeitung – Was Männer tun können, damit Frauen sich sicherer fühlen (KI generiert)
Viele Frauen leben im Alltag mit ständiger Angst vor sexualisierter Gewalt – etwa nachts allein unterwegs zu sein, in Aufzügen oder an Gruppen von Männern vorbeizugehen. Diese Ängste sind kein Zufall, sondern entstehen durch reale Erfahrungen und gesellschaftliche Strukturen, in denen sexualisierte Gewalt allgegenwärtig ist. Für viele Männer sind solche Situationen neutral, für Frauen lösen sie jedoch oft tiefe Unsicherheit aus.
Sexualisierte Gewalt beginnt nicht erst bei körperlichen Übergriffen, sondern schon bei scheinbar harmlosen Verhaltensweisen wie anzüglichen Blicken, Kommentaren oder unerwünschten Berührungen. Experten wie Nina Fuchs vom Verein „Kein Opfer e. V.“ betonen, dass Frauen durch diese ständige Bedrohung gezwungen sind, ihr Verhalten anzupassen – etwa indem sie nachts bestimmte Wege meiden oder sich in der U-Bahn extra Kleidung einpacken, um Haut zu bedecken. Dabei sollte es nicht die Aufgabe von Frauen sein, sich ständig zu schützen, sondern dass Männer lernen, Grenzen zu respektieren und Verantwortung für ihr Verhalten zu übernehmen.
Konkrete Handlungsmöglichkeiten für Männer sind vielfältig: Sie können im Alltag sexistisches Verhalten erkennen und klar benennen, statt es mit Ausreden wie „War doch nur nett gemeint“ abzutun. Besonders nachts ist es wichtig, Rücksicht zu zeigen – etwa durch Abstand halten oder das Vermeiden von Situationen, die Frauen verunsichern könnten. Wer sieht, dass sich eine Frau unwohl fühlt, sollte einschreiten, sei es durch direktes Ansprechen des Täters oder durch Hilfe an die Betroffene. In Beziehungen gilt: Ein „Nein“ ist ein „Nein“, und Schweigen ist kein Einverständnis. Betroffene brauchen vor allem eines – ernst genommen zu werden, statt dass ihre Erfahrungen relativiert oder infrage gestellt werden.
Auch digital ist Gewalt keine Lappalie: Unerwünschte Nachrichten, das Teilen intimer Bilder ohne Zustimmung oder der Konsum von Deepfake-Pornografie sind Formen von Gewalt, die psychisch belasten können. Männer können hier Vorbild sein – indem sie nicht nur laut Solidarität bekunden, sondern ihr eigenes Verhalten hinterfragen und im privaten Umfeld Gespräche anregen. Es geht nicht um Schuldzuweisungen, sondern darum, Verantwortung für ein sicheres Miteinander zu übernehmen.
Geschrieben:
Am Freitag Abend hat die Blognacht wieder stattgefunden. Dabei ist dieser Artikel hier entstanden.
Und weil ich damit recht flott durch war, habe ich mich danach noch etwas intensiver an den Beitrag über Le Chat, die europäische KI, beschäftigt. Das war etwas zeitintensiver, so dass es dann bereits Samstag war, als ich den Beitrag fertig hatte. Den bekommst du dann am 25.04. zu lesen..
Ja, hier stapeln sich die Beiträge schon wieder.
Und morgen?
Morgen bin ich dann also Remote beim Teammeeting dabei. Remote Arbeiten können wir, das ist gar kein Problem. Vor Ort mit dabei zu sein, wäre doch schöner gewesen.

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