Abenteuer Alltag (13.-19.07.2026)

Aufstehen, Arbeiten, was essen und wieder ins Bett plumpsen. Etwas Anderes gibt es gerade kaum. Aber mit dem nächsten Wochenende beginnt mein Urlaub. Insofern heißt es durchhalten.

Was in der Küche passiert ist:

Wusstest du, dass man Kapernblätter essen kann? Das habe ich durch irgendeine Folge der Küchenschlacht mitbekommen. Damit möchte ich mich genauer beschäftigen und habe mir daher ein Glas gegönnt. So ein Produkt ist echt teuer, so dass das Wort „gönnen“ hier definitiv zutrifft.

Das wurde gekocht:

  • Maultaschen Auflauf mit Tomatensauce und Mozzarella
  • Aprikosen Flan

Weiteres aus der kulinarischen Ecke:

Ein tolles Blogevent bei Zorra ist zu Ende gegangen und die Zusammenfassung ist definitiv einen Blick wert. Immerhin ist der Sommer noch lang und nicht wesentlich kühler geworden. Da hat man durchaus noch Bedarf an leichten Gerichten.

Außerdem ist nun wohl auch wieder die Zeit der Aprikosen. Ich habe schon bei den letzten Einkäufen immer wieder Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen gesichtet. Aber nun sehen sie auch so aus als ob sie schmecken könnten. Leider sind das alles ja auch Steinfrüchte und je nach Jahr und Tagesform entscheidet sich mein Körper unterschiedlich ob ich nun Steinfrüchte essen kann oder nicht. Die paar Aprikosen gestern und heute waren auf jeden Fall sehr fein, nicht trocken und nicht mit einem Nachgeschmack. Ich kann diese Steinfrüchte in diesem Jahr also zumindest besser vertragen als Kirschen.

Der Alltag und andere Abenteuer:

Ich vergesse es immer wieder.. ein paar Tage bevor der gelbe Sack abgeholt wird, ist die Fliegenpopulation da Draußen deutlich höher, als mir das gefällt. Wir haben dann also ein paar Haustiere mehr. Aber die Kater kümmern sich gerne darum. Ob sich sich die Fliegen dann gerecht aufteilen prüfe ich dabei aber nicht. Am Montag hätte es je Katz 1-2 Fliegen sein sollen. Aber ich hatte den Eindruck, dass Neo dieses mal mehr Spaß dran hatte.

Am Mittwoch gegen 3 Uhr in der Früh hatten wir ein Gewitter, das genau über unser Haus hinwegzog. Entsprechend laut und heftig war es. Das war den Katern doch etwas zu gruselig, so dass sie die Katerparty abbrachen und sich blitzartig zu mir gebeamt hatten. Ja, ich gebe zu. Das war schon ein bisschen gruselig. Oder anders gesagt, dieses Gewitter hatte es in sich.

Auf der Arbeit kam es wieder vor, dass ich als Perfektionist bezeichnet wurde. Ja, es stimmt schon, ich mag es sehr, wenn Arbeit sorgfältig und gewissenhaft erledigt wird. Und natürlich habe ich an mich selbst einen sehr hohen Anspruch, an dem ich selbst nicht selten auch scheitere. Aber dennoch hat sich in meinem Kopf eingebrannt, dass mich eine bestimmte Personengruppe ganz anders einschätzt. Das Personenbild ist allgemein zusammen gefasst eher ein Schlamper als ein Perfektionist. Und das ist wohl noch eine der harmloseren Bezeichnungen dafür, wie diese Personen mich sehen. Nun gibt es aber auch Personen, die mich als Perfektionist bezeichnen und das durchaus positiv meinen. Damit muss ich nun erst einmal umgehen lernen.

Aber ja.. es stimmt schon. Zumindest ein bisschen. Wehe eine Buchreihe hat eine Nummerierung. Natürlich wird die Besteckschublade im Geschirrspüler nach Besteckarten getrennt sortiert. Die Einkaufsliste ist sortiert nach der Anordnung und Laufwege der Waren im Supermarkt, die Zutatenliste sind chronologisch je nach Verwendung im Rezept sortiert. Und gleichzeitig dürfen bei mir Wandbilder krumm und schief aufgehängt sein, der Keller darf Keller sein und manchmal ist der Flur mal wieder vollgestellt. Der Perfektionismus hat bei mir also ganz natürliche Grenzen und das ist auch gut so.

Das mit der Steuererklärung wird wohl etwas knapp in diesem Jahr. Die Frist ist Ende des Monats, sofern man die Erklärung selbst macht. Ein Bestandteil, den ich für die Steuererklärung brauche, habe ich in andere Hände gegeben. Diesen Bestandteil habe ich in den vergangenen Jahren selbst gemacht. Nun aber habe ich einen Vertrag in dem das, zumindest teilweise, inkludiert ist. Da wäre ich ja blöd wenn ich das nicht nutzen wollen würde. Ich gewinne dadurch einen Nachmittag mit dem ich mich nicht mit diesem Thema auseinander setzen muss. Und das finde ich tatsächlich ganz angenehm.

Zuletzt hatte der Mitarbeiter an der Supermarktkasse gestern lackierte Fingernägel. Und zwar ein einer wirklich tollen Farbe. Ein Teal, also ein dunkles blaugrün, mit einem tollen Schimmer. Mich hat es sehr gefreut, dass sich das jemand traut und auch dass eben nicht schwarz oder weiß ist, sondern wirklich eine tolle Farbe. Großartig, mehr davon. (Und nein, ich schließe davon nicht auf die sexuelle Ausrichtung eines Menschen, die mich so oder so auch gar nichts angeht.)

Ein paar 2-3cm große Hagelkörner auf dem Münzkraut vor der Terrasse

Im Garten:

Am Donnerstag gab es einen kräftigen Hagelschauer, der auch die Abdeckung unseres Outdoor-Sofas durchschlagen hat. Die Hagelkörner waren bei mir lokal ca. 2-4cm groß.

Spätestens damit wurden die noch hängenden reifenden Mirabellen von meinen Bäumchen gefegt. Nur die Zwerg-Mirabelle hat noch drei Stück und die wurden sehr gut festgehalten.

Schade drum, aber so ist das nun mal. Ändern kann ich es nicht. Vielleicht habe ich im nächsten Jahr etwas mehr Glück.

Was mich inspiriert hat:

Gehört:

Mh.. ja, ich bin gerade wieder bei den Songs aus meiner Teenager Zeit angekommen. Und so schnell komme ich da wohl gerade auch nicht mehr raus.

Gesehen:

Mit „The Order“ habe ich schon wieder eine Serie für mich gefunden, die mir wirklich sich gut gefällt.. aber nicht mehr fortgesetzt wird obwohl die Story noch lange nicht beendet ist.

Nun gut, einige Folgen von der zweiten Staffel habe ich noch vor mir und werde sie gebührend genießen umd mir dann danach wohl wieder etwas anderes zu suchen.

Wobei es natürlich auch Serien gibt, bei denen mir eine Staffel absolut ausreicht. Bei Glitch beispielsweise. Das hatte ich hier letzte Woche genannt. Nett.. aber doch nicht so 100% meins. Davon schaue ich mir dann sicherlich keine 3 oder mehr Staffeln an.

Gelesen:

Andreas gebe ich in seinem Beitrag Ich glaube, ich möchte das nicht lesen recht. Bei persönlichen Blogs möchte ich keine von KI glatt gebügelten Texte lesen. Wenn ich persönliche Blogs besuche geht es mir um die Person dahinter und all dem was sie von sich erzählen mag. Ich verstehe, es die KI ein Hilfsmittel sein kann und manchen Personen es erleichtert oder tatsächlich vielleicht sogar auch erst ermöglicht Blogbeiträge zu schreiben. Das ist vollkommen in Ordnung und das stelle ich auch gar nicht in Frage oder in Abrede.

Die ketzerische Frage wäre eben, wieso sollte ich Zeit mit dem Lesen von KI Texten verbringen, wenn der Autor dahinter sich kaum Zeit genommen hat die Texte zu schreiben oder zu erarbeiten?

Aus Fediverse, der ATmosphere oder eYou:

eYou hat nun eine Webplatform. Das finde ich ganz angenehm und nutze sie gerne, wenn ich eh gerade am Rechner bin.

Geschrieben:

Ich habe irgendwann die Woche mal kurz den Beitrag zu eyou aktualisiert, aber ansonsten bin ich tatsächlich mal hinten dran mit meinen Rezeptchen. Aktuell warten nun 4 Rezepte darauf ausreichend beschrieben zu werden. Und das sollte ich dann doch noch zeitnah irgendwie machen. Denn wenn ich damit zu lange warte, dann reichen die Notizen nicht mehr aus und ich kann dir nicht mehr so genau beschreiben was ich da eigentlich gemacht habe.

Und morgen?

Der Countdown zum Urlaub beginnt. Geplant ist nichts. Ich hoffe einfach, dass ich mich erholen kann und wahrscheinlich werde ich dann erst einmal von der Welt nichts mehr hören wollen.

Comments

Fediverse-Reaktionen

2 Kommentare zu „Abenteuer Alltag (13.-19.07.2026)“

  1. Normalerweise haben die Katerchen doch immer ein eigenes Kapitel?

    1. Ja.. da hätte ich das mit dem Gewitter und den Fliegen rein packen können.

      Oder das was mich und einen der beiden Kater mehr beschäftigt als es sein sollte. 🫤

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