Ich muss zugeben, dass ich meine kleinen Alltags-Anektoden viel lieber hier rein schreibe als auf Mastodon oder Bluesky.
Was in der Küche passiert ist:
Nach über 10 Jahren habe ich mich dafür entschieden eines meiner Geschirrservice auszutauschen. Das nicht mikrowellenfeste Tchibo Geschirr wird eingemottet. Das neue Geschirr wird mir wohl Anfang der neuen Woche gebracht. Vielleicht sogar schon morgen.
Und ich freu mich schon sehr drauf.
Das wurde gekocht:
- Butter Chicken, Murgh Makhani mit Putenfleisch, Pak Choi und Reis
- Brokkoli-Kartoffel Suppe mit Lachs
- Spiegelei-Kuchen (2. Versuch, immer noch vegan)


Weiteres aus der kulinarischen Ecke:
Koche ohne Motivation zieht sich bei mir gerne in die Länge. Aber es kommt selbst dann noch etwas Gutes dabei raus. Und immerhin habe ich mir dann erlaubt nachdem das Curry entstanden ist, den Joghurt aufzuessen. Ich bin ja so ein Zutaten-Aufesser und gerade Joghurt hat da ein größeres Potential um einfach schon vor der Zubereitung des Gerichts, für das er gedacht war, zu verschwinden.
Heute habe ich mir nochmal den Kuchen vorgenommen, der letztens nicht so gelungen ist, sprich schlicht nicht durch war. Das ist ja manchmal auch schon wieder so ein Küchenabenteuer. Kuchenrezepte zu halbieren ist ja nicht so wild, es gleichzeitig aber auch noch zu veganisieren und dabei meine eigenen Rezepte nehmen zu wollen ohne Soja ist dann aber nochmal eine kleine Herausforderung.
Wenn der Kuchen nachher etwas abgekühlt wird, werde ich wissen ob dieser Versuch erfolgreicher war als der Letzte.
Der Alltag und andere Abenteuer:
Das Auto wollte zur Wartung in die Werkstatt und die Mitarbeiter dort hatten einigen Spaß mit dem Radio und dem Boardcomputer. Zumindest waren einige kuriose Einstellungen gemacht worden.
Aber leider nicht mit den Reifendrucksensoren. Die wurden wieder vergessen anzulernen.. wie (fast) immer bisher.
Aber dafür wurde das kleine Auto in die Waschmaschine gesteckt. Sehr praktisch.
Womit ich mich seit dem 09.04.2026 nicht beschäftigen wollte war, dass Amazon den Stecker von meinem Kindle Modell zieht. So ist dann an einem bestimmten Datum keine Verbindung zum Amazon Konto mehr möglich mit allen Konsequenzen, die das so nach sich zieht. Ich kann dann auf dem Gerät nur noch das lesen, was herunter geladen wurde. (Welche Kindle Geräte das betrifft kannst du hier nachsehen.)
Ehrlich gesagt wollte ich mich so schnell nicht mit einer Alternative beschäftigen. Die eBooks, die ich über Amazon gekauft habe, kann ich weiterhin auch mit der App lesen, auch wenn ich das als nicht so angenehm empfinde. Im Endeffekt habe ich dann einfach meinen Bücherei-Ausweis verlängert. Die hatte dann allerdings diese Woche ab Donnerstag erst einmal geschlossen wegen einem Wasserrohrbruch. Aber das wird ja kein Dauerzustand sein. Für mich geht es also zurück zu den Büchern aus Papier. Optimalerweise aus dem Bestand der Bibliothek. Das dürfte definitiv Lesestoff für einige Jahrzehnte sein.


Im Garten:
Sonnenschein.. viel Sonnenschein. Aus meiner Sicht ist das ja schon wieder zu viel Sonne und Trockenheit, aber die Leute mögen dieses schöne Wetter ja. Und vielleicht merkt man die Trockenheit eben wirklich erst, wenn man draußen etwas mit Pflanzen versucht und dabei zu sehen kann wie der Boden immer trockener und härter wird.
Der bessere Schatten aus Bäumen und Sträuchern wächst erst noch. So sind die Kater und ich gerade noch nicht viel draußen. Aber es wird. Ganz langsam.
Aus dem Leben der Kater:
Die erste dicke Fliege hat sich bei einem Gartenausflug der Kater ins Haus gewagt.. und wurde dann als Snack vertilgt.
Die Kater schlafen weiterhin sehr zuverlässig bei mir im Bett. Ja, das dürfen und sollen sie gerne. Wenn ich dann doch mal wieder schlecht träume wird einfach der am nächsten liegende Kater gestreichelt, was sehr willkommen ist. Das hilft gegen böse Träume.
Was mich inspiriert hat:
Gesehen:
Versuchsweise habe ich mal Bares für Rares angeschaut. Eine Sendung, die meine Mutter sehr gerne schaut. Und irgendwie musste ich an die Menschen denken, die in den 90ern sich ganz stolz, diese Baby-G Uhren gekauft haben, nicht um sie zu tragen sondern um sie zu sammeln. Als Wertanlage. Und ich fragte mich damals zum Einen, wer um Himmels Willen so ein Ding hübsch findet, und wie ein Plastikding aus Massenproduktion jemals eine Wertanlage sein kann.
Gelesen:
- That privacy guy – Anthropic secretly installs spyware when you install Claude Desktop
- Golem – Claude-Desktop-App installiert ungefragt Backdoor
- wochenstart.com – Scheiße. Manchmal.
- Zwetschgenmann – Ein Traum in Weiß
Aus dem Fediverse und der ATmosphere:
Vor Jahren hatte ich damals auf Twitter andere Katzenliebhaber gefunden. Mit dem Wandel zu X hatte ich die Kontakte erst etwas aus den Augen verloren, dabei hatten sie sich einfach mehrheitlich eben auf Bluesky in der ATmosphere und nicht im Fediverse versteckt.
Die Kontakte sind also wieder da. Und natürlich leidet man mit, wenn dann das geliebte Katzentier unerwartet verstirbt. Selbst dann, wenn man den Kontakt eben nicht persönlich kennt sondern eben nur über den virtuellen Raum. Am Dienstag ist eine sehr geliebte treue Katzendame gegangen.
Ich halte mich mit Beileidsbekundungen grundsätzlich zurück. Einfach weil ich weiß, dass das schnell viel zu viel werden kann. Aber ja, ich trauere hier mit.
Die Woche hatte ich noch einen alternativen Client für die ATmosphere ausprobiert. OpenSource, aus Europa. Scrollen hing öfter, so oft, dass ich irgendwann die Geduld verlor und zum originalen Bluesky Ding wieder zurück gekehrt bin.
Geschrieben:
Ein Beitrag, der mir im Herbst zuviel war, wurde heute kurz ergänzt und online geschoben. Das Reaktorunglück in Tschernobyl jährt sich zum 40. mal.
Von Tschernobyl über Fukushima zum Ende der Atomkraftwerke
Und morgen?
Die letzten Tage der Woche war ich trotz allem recht entspannt. Ich bin gespannt ob ich diese Entspannung noch etwas beibehalten kann.

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