Abenteuer Alltag (05.-11.01.2026)

2 1/2 Wochen Urlaub am Stück, dank der diversen Feiertage. Und was hab ich großartiges gemacht? „Nichts“. Es war kein Urlaub geplant und abenteuerliche Aktivitäten liegen mir doch sehr fern.

Ich habe mich um mich selbst gekümmert, mich erholt, entspannt, den Akku wieder aufgeladen. Insofern habe ich etwas sehr essentielles gemacht und davon ganz schön viel. Ich habe mich um das neue Smartphone und eine Welt ohne Google Dienste bemüht und ich habe ein paar Blogbeiträge geschrieben, die sich durchaus sehen lassen können.

Was in der Küche passiert ist:

Nachdem ich mich in den letzten zwei Wochen kulinarisch sehr ausgetobt habe, gab es in dieser Woche erst einmal Reste und einiges, was ich mir irgendwann gekocht und dann eingefroren habe.
Das ist schon sehr bequem. Vor allem, wenn einem gerade nach nicht viel in der Küche herum stehen ist.

Das wird gekocht:

  • Rotkohl Salat mit Birne und Hirtenkäse (aktuell am Entstehen)

Das was ich da gerade zusammen werfe basiert auf einem Rezept vom SWR, das ich aber für zu kompliziert empfang und entsprechend gerade abkürze. Der Hirtenkäse ist dennoch mit der Birne im Backofen gelandet und wird gleich zum hübsch durchgezogenen Rotkohl gegeben.

Der Blog:

Aktuell ist der Blog eigentlich wieder in der Winterpause. Die Beiträge sind vorgeplant bis zum Anfang der KW 5, also dem 28.01. Aber ganz allein lassen möchte ich den Blog auch nicht. Immerhin ist er online und kann natürlich immer irgendwas passieren. Aber aktuell schaue ich vielleicht nur alle paar Tage nach dem Blog und nicht mehr täglich.

Mit der Blognacht habe ich dann gleich mal getestet, ob ich mit der abklingenden Erkältung (oder was auch immer das war) wieder einigermaßen gerade aus denken kann.
Außerdem wollte ich auch noch meine Erfahrungen mit dem Betriebssystem /e/OS von Murena, dem Murena Workspace und dem Fairphone 6 notieren. Sowas schreibt sich einigermaßen frisch deutlich besser. Immerhin weiß man dann noch all das über das man sich geärgert, gewundert oder gefreut hat bevor es dann zum Alltag wird.

Insofern ist es mit dem Päuschen nicht all zu weit her. Vielleicht entwickelt es sich aber auch erst noch. Mal sehen.

Der Alltag und andere Abenteuer:

Murena und ich, also das neue Betriebssystem auf dem neuen Smartphone, Freunden uns immer weiter an.
Ich vermute ja, dass ich das aus Sicht mancher Personen schon wieder falsch mache, manche Apps habe ich mir mit meiner Google Anmeldung in der App Lounge geholt, da es anders nicht ging und ich mich momentan noch nicht auf Alternativen verlassen möchte.
Ich bezweifle auch, dass ich kurzfristig den Google Account los werde. Immerhin ist nun der Schritt in die Richtung gemacht, dass er nur noch selten gebraucht wird, aber ganz los davon komme ich noch nicht.

Nach Drei-König habe ich dann doch noch die zweite Packung Gewürz-Spekulatius gefunden, die ich irgendwann in kurzzeitiger Ermangelung verfügbarer Lebkuchen gekauft hatten. Insofern wird in diesem Jahr wohl nichts an Weihnachtsleckereien bis in den nächsten Advent überdauern. (Ja, das gab es bereits mehrfach. Und zu gut durchgezogene Lebkuchen schmecken dann irgendwann halt auch nicht mehr.)

Für den weiteren Teil der Woche habe ich die Katerchen wieder als Pflegekatzers engagiert. Das machen sie immer ausgesprochen gut. Und die Bezahlung in Leckerli und Streichel- und Kuscheleinheiten bis zum Umfallen scheint angemessen zu sein.

Nach reiflicher Überlegung habe ich mir zu dem Kleiderschrank, den ich letzte Woche gefunden habe, auch noch das passende Bett und ein Nachtkästchen geordert. Damit tausche ich die Möbel im Schlafzimmer also doch vollständig aus. Nach über 15 Jahren darf das auch sein. Optimalerweise kommt alles auf einmal an, da sonst in dem Zimmer kein Platz für den Aufbau der jeweiligen Bestandteile ist. Also der Schrank müsste zuerst aufgebaut werden und danach erst das Bett, sonst Puzzle. Aber das wird schon klappen.
Wenn das wie gedacht klappt, dann ist jedes Zimmer so, wie ich es haben möchte, was das Design und die Ausstattung angeht. Nach etwas mehr als drei Jahren darf das dann auch mal sein.
(Wie ich mir das Badezimmer wünsche steht immer noch nicht fest. Insofern zieht sich das weiterhin bis auch das der, aktuell noch nicht vorhandenen, Vorstellung entspricht.)

Am Freitag mit 5 Grad ist dann der ganze Schnee weg geschmolzen und hat den Garten wieder freigegeben, der im bunten wintergrün alle möglichen Farben zeigt. Am Samstag Morgen lag dann wieder ein bisschen Schnee. Ausreichend für die nächste Räumaktion der diversen Nachbarn.
Die Vögel und Tiere werden weiterhin gut versorgt durch den Garten. Es sieht zwar echt wild aus, aber dafür hängen überall Hagebutten und diverse Samenstände bereit. Ich biete dennoch etwas Vogelfutter an. Allerdings hängt nun der letzte Futterknödel mit Insekten. Diese Knödel waren sehr beliebt, so dass ich nun wohl für Nachschub sorgen muss.

Aus dem Leben der Kater:

Die Kater haben weiterhin keinen einzigen Pfotenabdruck im Schnee gemacht. Dafür hat das aber eine der Nachbarskatzen erledigt. Zumindest hatten wir im Garten außerhalb des Katzennetzes Montag Vormittag eine Spur aus Katzendappern, die sich auch in den Gärten unserer Nachbarn fortsetzte.

Neo sollte eigentlich am Darm untersucht werden. Der Termin dafür war am Donnerstag geplant. Zu Gunsten meiner Gesundheit und des Nervenkostüms des Katers habe ich den Termin etwas weiter in den Monat hinein verschoben.
Es eilt nicht.

Freitag hat Athos sich dann doch mal auf die Terrasse gewagt, die zu der Zeit aber noch nicht vollständig eisfrei war, so dass der arme Kater nahezu ausgerutscht ist mit seinem Vier-Pfoten Antrieb und sich gerade noch so auf den Ständer des Sonnenschirms retten konnte.

Was mich inspiriert hat:

Gesehen:

Das war diese Woche ein bisschen mehr als sonst. Ich habe meine imaginäre Liste der Filme abgearbeitet, die ich mir 2025 gemerkt hatte.
An sich fehlt noch „Das Kanu des Manitu“ .. aber ich bin mir noch gar nicht wirklich sicher ob ich den Film überhaupt sehen möchte. „Der Schuh des Manitu“ habe ich damals sehr gerne gesehen, aber für mich passt er mit den flachen, teils unterirdischen Witzen nicht mehr in die heutige Zeit.

Die Reportage auf arte ist sehr gut. Allerdings sollte man sie nur ansehen, wenn man den Anblick von Trump und Konsorten erträgt. Mir war danach nach einem lustigen Film..

Insofern wurde es nun endlich mal Zeit für „Das Kanu des Manitu“.
Ich habe den Film „Der Schuh des Manitu“ früher, als dieser in den Kinos lief geliebt. Das war ein Klamauk vom Feinsten. Heute finde ich den Film nicht mehr ganz so lustig, einfach weil die Witze eben doch mindestens abgedroschen bis unterirdisch sind und teilweise nicht mehr in die Zeit passen.
Bei „Das Kanu des Manitu“ sind die eingebauten witzigen Situationen teilweise auch sehr flach am Boden und natürlich wird jedes nur mögliche Klischee verarbeitet. Aber es gibt ein paar Pluspunkte:

  1. Sky DuMont spielt Santa Maria
  2. Der Song der Superperforator Werbung kommt wieder vor
  3. Es gibt einen Abspann und den sollte man bis zur letzten Sekunde anschauen vor allem, wenn einem Punkt 1 gefällt

War gut.. für ein einmaliges Vergnügen. Nochmal werde ich mir den Film nicht anschauen.

Gelesen:

Zusammenfassung Süddeutsche Zeitung – Japans Kampf um Kinder

Japan verzeichnet im ersten Halbjahr 2025 einen neuen Minusrekord bei Geburten mit 339 280 Neugeborenen, 3,1 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Regierung will ab 2026 die Geburtskosten komplett über die Krankenversicherung übernehmen, nachdem bisherige Maßnahmen wie höheres Kindergeld und kostenlose Kitas nicht ausreichend waren.

Japan harte Wettbewerbsgesellschaft mit langen Arbeitszeiten, hohem Bildungsdruck und wenig Zeit für Familien macht Kinderkriegen unattraktiv, obwohl finanzielle Unterstützung ausgebaut wurde.

Aus dem Fediverse:

Dieser Account erinnert mich sehr stark an meinen früheren Twitter-Account DieMietzler, den ich als Elon Musk Twitter übernahm gelöscht und, anders als den privaten Account, im Fediverse nicht mehr fortgeführt habe.
Es macht Spaß dem Account zu folgen und über die Abenteuer von Detti und Emmi zu lesen.

Geschrieben:

Die Blognacht und der dabei entstandene Beitrag war wieder eine schöne Schreibübung. Es ist der einzige Ausflug in das kreative Schreibe, den ich gelegentlich wage. Und das macht schon Spaß einfach mal so vor sich hin zu schreiben ohne dass ein Rezept dabei heraus kommt.

Wobei ich an dem Freitag auch den Beitrag über den Switch von Android zu /e/OS von Murena geschrieben habe.. Es hat über 2000 Worte und bekam deshalb auch mal wieder ein Inhaltsverzeichnis. Besser ist das bei so einer Art Beitrag.

Und morgen?

Morgen geht es wieder los mit dem Arbeiten. Ich bin gespannt was für Herausforderungen in diesem Jahr auf meine Kollegen und mich warten und ich hoffe natürlich auf nette und umgängliche Kunden.

Kommentare

Fediverse-Reaktionen

2 Antworten zu „Abenteuer Alltag (05.-11.01.2026)“

  1. Lebkuchen gabs bei uns auch erst am 24.
    Irgendwie habe ich es davor nicht geschafft, welche zu kaufen 😀
    Aber über ein Jahr lang hält sich die Ware nie 😀 Dafür sorge ich schon

    1. Och doch, das passiert bei mir schon mal. So ein großer Süßzeug-Esser bin ich nicht.

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