Die Woche begann schwierig. Mich hat es wieder dahin gerafft. Husten, Schnupfen, Fieber und was sonst noch alles. Immerhin ging es relativ zügig vorbei. Angenehm war es dennoch nicht. War ich beim Arzt.. nein. Ich wollte mich nicht von den vielen anderen Personen, die gerade mit Influenza und Co. kämpfen, nicht anstecken lassen.
Was in der Küche passiert ist:
Mittwoch war mein Essen aus der Woche zuvor dann endgültig weg und es sollte neu gekocht werden.
Immerhin wollte ich ja am Folgetag auch wieder arbeiten.
Ganz fit war ich noch nicht und daher war das Kochen ganz schön anstrengend, auch wenn ich es wirklich einfach und schnell gehalten habe.
Am Donnerstag konnte ich mir aber schon wieder wie gewohnt ein Dessert zusammen klöppeln. (Das hielt dann auch bis Sonntag und war ein prima Nachtisch zu meinem Burns Supper.)
Und wie sagt man? „Gutes Essen hält Körper und Geist zusammen“ Gerade wenn man nicht so fit ist, braucht man gutes Essen. Das hilft auf jeden Fall.
Das wurde gekocht:
- Pasta mit Thunfisch-Tomaten Sauce
- Orangen-Quarkcreme
- Steckrübensalat mit Feldsalat, Birne und Trauben
- Steckrüben-Kartoffelstampf mit Haggis
Weiteres aus der kulinarischen Ecke:
Irgendwann letzte Woche bereits habe ich nach Jahren doch mal wieder damit angefangen Müsli oder Porridge zum Frühstück zu essen. Ich glaub das ist ernährungstechnisch wirklich nicht so schlecht. In der Folge davon habe ich mir in der Woche auch wieder selbst eine Mischung zusammen gestellt. Haferflocken, gepuffter Dinkel, Buchweizenflocken und geschrotete Leinsamen. Das zusammen mit ein bisschen Schoki für ein Schokomüsli oder getrockneten Früchten wie Rosinen oder Cranberry ist schon ganz nett. Allerdings stellt sich dadurch auch gerade meine Verdauung um, wie bei jeder Ernährungsumstellung. Das ist der nicht so angenehme Teil daran.
Alle paar Jahre wieder gab es nun auch Haggis. Und wie gehofft, habe ich tatsächlich auch eine Steckrübe bekommen. Entsprechend habe ich mir natürlich auch ein feines und nicht klassisches Burns Supper gekocht.


Der Blog:
Für das Logo gibt es nun eine angepasste Version, die sowohl in der hellen Ansicht wie auch im Dark Mode lesbar ist. Die neue Version ist noch nicht eingebunden. Aber in den nächsten Tagen wird das folgen.
Im Beitrag über die Blog-Zugriffsstatistik letzten Jahres hatte ich es bereits erwähnt. Kommentare und Reaktionen aus dem Fediverse auf einen föderierten Blogbeitrag können auch wieder verschwinden. Entweder durch automatische oder manuelle Löschung. Hat man als Blogbetreiber auf solche Kommentare geantwortet, dann sie das nun so aus, wie in den letzten drei Kommentaren in dem Beitrag zur Brie Cheese Pasta. Nein, das war kein Selbstgespräch.
Solche verweiste Kommentare zu finden um die dann auch noch zu löschen ist wohl ein aussichtsloses Unterfangen. Zumindest kenne ich dafür keinen sinnvollen Weg.
Aber ja, das ist im Zweifel einer der Nachteile, wenn man seinen Blog über das ActivityPub ins Fediverse hängt.
Der Alltag und andere Abenteuer:
Ich hab YouTube vom Smartphone geworfen.. also deinstalliert. Das war die einzige App aus dem Google Universum, die ich mir auch auf dem Smartphone mit /e/OS zugestanden habe. Aber nach der letzten Puls Reportage zum Thema „Digital Detox“, an der ich sehr lange herum gekaut habe um sie fertig anzusehen, war mir nicht mehr nach YouTube. Nicht weil ich jetzt vom „Digital Detox“ angefixt wäre, nein, eher weil mir nun endgültig die meisten Inhalte, die auf und für YouTube präsentiert werden, langsam aber sicher zu blöd sind. Das war mal anders, aber im Moment sehe ich keinen Grund dafür meine Lebenszeit weiter mit dieser Plattform zu verschwenden. Oder zumindest nicht mehr in der Intensität, wie ich das bisher eben getan habe.
Was nun an Social Media bleibt ist Mastodon, Pixelfeld und Bluesky. Dazu kommen noch die diversen Blogs und das Bloggerforum, wenn man diese früheren oder ursprünglichen Social Media Formen auch noch dazu zählen möchte.
Freitag nach Feierabend versuchte ich mich dann daran Linux auf meinen Rechner zu Installieren. Grundsätzlich lief das gut, nur war ich schnell recht genervt von dem Betriebssystem, das nicht das machte was ich wollte und somit meine Pläne durchkreuzte. Was ein Kack!
Nach intensiver Schmuse- und Kuschelpause mit den Katern und einem Abendessen ging es dann irgendwie. Das System und ich werden uns schon noch anfreunden. Die Beiträge von gestern und heute habe ich zumindest mal schon auf dem Linux Rechner erstellt oder bearbeitet.
Nebenbei ist auch immer wieder die Frage, wieso ich mir das eigentlich antue.. und ich habe darauf keine andere Antwort, als dass es der nächste logische Schritt ist, nach dem Umzug weg von Google und hin zu einem europäischen Betriebssystem für Smartphones.
Aus dem Leben der Kater:
Beiden Katerchen geht es gut, sind weich, flauschig und ganz zufrieden mit sich und der Welt. Und bis auf einen kleinen Moment, in dem Neo den Boot-Stick für mein Linux-Experiment entführt hat, benahmen sie sich auch gut. (Was sie ja im Großen und Ganzen eh immer tun.)
Als ich mein Haggis warm machte, entsponn sich wieder eine kleine Diskussion zwischen den Katern und mir, ob das nun etwas für sie oder für mich sei. Ich habe die Diskussion gewonnen, aber es ist dennoch bemerkenswert, da Athos und Neo sonst kaum Interesse an meinem Essen haben.

Was mich inspiriert hat:
Gesehen:
- Percy Jackson (2. Staffel)
- Legendäre Piraten
Natürlich endet die 2. Staffel der Serie Percy Jackson mit einem Cliffhanger oder zumindest einer neuen Figur, einem neuen Gegner. Immerhin wird im Abspann die dritte Staffel noch für dieses Jahr angekündigt. Ich bin gespannt wann sie kommt und wie es weiter geht.
Gelesen:
- mkln.org – Eine eigene Website ist peinlich und Blogs liest eh niemand
- Joan Westenberg – The Case for Blogging in the Ruins
- Unterwegs ist das Ziel – „Besondere Fahrgäste“
Geschrieben:
Rezeptchen. Viele Rezeptchen.
Den Text zum Beitrag über die Burns Night habe ich bereits 2016 geschrieben und auf dem damaligen Blogprojekt veröffentlicht. Mal eine Zusammenfassung ganz ohne KI. Die gab es damals schlicht noch nicht.
Und morgen?
Eine neue Woche mit Räum- und Streudienst und einem Tierarzttermin mit Neo steht an.
Schreibe einen Kommentar