Ein neues Geschirr zieht ein (Werbung)

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Aufgrund von Markennennung und Produktdarstellung handelt es sich um Werbung, auch wenn ich das Produkt selbst gekauft habe und keine Kooperation besteht.

2018 hatte ich hier mal darüber berichtet wie es bei mir hinsichtlich dem Geschirr so aussieht. Fast 10 Jahre später darf ich nun nochmal darüber berichten. Immerhin ist das hier ja ein Foodblog und nicht wenige Foodblogger haben ein ganzes Sammelsurium an Serviceteilen extra für ihre Foodfotos.

Nein, so eine Sammlung habe ich immer noch nicht, wenngleich auch meine Tassensammlung durch ein paar geschenkte Tassen nun nicht mehr nur weiß ist.

Nach dem ersten Service aus dem Möbelhaus, war es also ein Service von Tchibo und ein sehr ähnliches no-name Service, was zu den Tellern und Tassen von Tchibo sehr gut passte. Gut, an den Tellern habe ich mich nun lange genug satt gesehen aber die Teile haben sich gut gehalten. Nichts ging zu Bruch, nichts hat einen Sprung. Selten gibt es Abplatzungen an den Rändern der Teller, aber das war es. Und das soll auch so bleiben, daher wurden diese beiden Service letztens fein säuberlichst in die Verpackung des neuen Services gesteckt und im Keller verstaut für irgendwann in den nächsten Jahren.

Das neue Service

Das neue Geschirr durfte dieses Mal nicht nur praktisch rund und hauptsächlich weiß sein, sondern es sollte vom Design her Spaß machen. Nun.. es ist rund.. runder geht es kaum noch, ohne dass dabei eine Schüssel oder Kugel heraus kommt. Es wurde die Bavary Chubby Collection.

Die Bavary Chubby Collection wird von der belgischen Firma ALZALUX B.V. hergestellt. Bavary ist dabei eine Produktmarke, die unter dem Label OZ HOME vertrieben wird.

Es ist mikrowellen- und spülmaschinenfest und wird in mehreren Shops aus den Niederlanden und Belgien und natürlich auf Amazon vertrieben. Einen eigenen Onlineshop der Herstellerfirma gibt es nicht. Aber es gibt außer Amazon auch noch ein paar andere Onlineshops mit Sitz in Deutschland, die diese Produktreihe genauso vertreibt.

Es ist also wieder nicht von Kahla oder Villeroy und Boch, wobei es nicht heißt, dass ich mich da nicht auch umgeschaut hätte. Das Geschirr von Kahla, was mir vor Jahren so gut gefiel, gibt es kaum noch zu kaufen und Villeroy und Boch ist mir zu klassisch. Ich wollte etwas anderes. Etwas, was mir ganz persönlich Spaß macht und bin dann beim Stöbern eben bei diesem Set gelandet.

In dieser Art gibt es aktuell von mehreren Firmen Service. Manches davon war mir zu kindlich, zu wenig weiß, zu viel Steingut und damit schon wieder nicht mikrowellenfest, etc. Und so durfte DHL bringen was in den Niederlanden für mich verpackt wurde.

Im Detail

Mir gefällt diese Form aktuell sehr gut und ganz besonders die Ränder der Teller. Nun haben Saucen keine Chance mehr davon zu laufen. Die klassischen Suppenteller sind bei mir schon länger im Keller verschwunden. Stattdessen habe ich hier Suppentassen. Bei dem neuen Service ist die Schüssel für Suppen aber auch Müsli, Beilagensalat oder Desserts gedacht und das entspricht genau meiner Neigung. Sie hat ein Fassungsvolumen von ca. 400ml. Für Pasta, großen Salat o.ä. gibt es dann einen schüsselartigen Teller, mit ca. 350ml Fassungsvolumen, der übrigens genauso groß ist wie der Frühstücksteller nur mit etwas höherem Rand. Dieser gleiche Durchmesser irritiert mich ein klein wenig, aber die 20cm Durchmesser sind vollkommen ausreichend für eine große Portion Pasta, Salat und Co.

Der 2-3cm breite Rand von herkömmlich oder traditionell gestaltetem Geschirr fällt hier komplett weg. Bei Bedarf kann man also bei dem großen Teller die ganzen 26cm Innendurchmesser nutzen. Und man hat wirklich viel Platz, um das Essen auf dem Teller hin und her zu schieben, wenn man das möchte. Gleichzeitig heißt es aber nicht, dass der ganze Platz gebraucht werden muss. Man kann, dem traditionellen Schema folgend, auch einen gedachten Rand einhalten.

In der Spülmaschine

Durch die höheren Ränder der Teller, nimmt das Geschirr auch mehr Raum ein in der Geschirrspülmaschine. Auf einmal habe ich 4 große Teller, 3 große Schüsseln, 6 kleine Schüsseln, sowie 5 Untertassen, 6 Tassen, 4 Snack Bowls, die passende Platte dazu und 2 Salzsteuer in die Maschine bekommen. Damit war die Maschine dann auch voll. Das ist für eine Familie oder einem Haushalt von mehreren Personen vielleicht durchaus ein Kriterium, das man bei dieser Art Geschirr im Hinterkopf haben sollte.

Bei meinem kleinen Haushalt wird das weiterhin auch mit dem neuen Geschirr gut funktionieren, einfach deshalb weil ich nie so viele Teller auf einmal zu spülen brauche bei nur einer Person. Der verbleibende Raum in der Spülmaschine wird regelmäßig für Töpfe, Pfannen, Futter- und Wassernäpfe und noch einiges anderes genutzt.

In der Mikrowelle

Seit der Anschaffung habe ich regelmäßig verschiedene Geschirrteile mit meinem Essen oder Getränk in der Mikrowelle erwärmt. Das klappt gut. Das Essen wird heiß, die Teller werden durchaus warm, aber durch den Rand kann man den Teller gut anfassen. Die erwärmte heiße Suppe in der kleinen Schüssel hat mich dann aber zu Topflappen greifen lassen, da die Schüssel eben keine Henkel hat.

Fazit

Eigentlich wollte ich gar nicht so genau ins Detail gehen. Aber vielleicht ist die ein oder andere Sache doch ganz interessant für dich, wenn du vielleicht auch mit einem Geschirr oder Geschirrteilen mit solch einer Form liebäugelst.

Wobei mir gar nicht so sicher bin, ob diese Form des Geschirrs gerade überhaupt „in“ ist. Die Era der Geschirrvorstellungen in meiner persönlichen Foodbloggerbubble ist schon lange vorbei und da ich ja auch nicht auf Instagram, Facebook, Pinterest und Co. bin, bekomme ich diese Trends auch einfach nicht mit.

Spaßeshalber habe ich dann doch mal recherchiert, was gerade so gefragt ist beim Geschirr. Organische Formen aber auch „chunky“ Designs sind gerade gefragt. Ok, irgendwie passt mein Set da wohl auch hinein. Aber an sich ist das vollkommen egal. Das Geschirr muss mir gefallen und für mich gut benutzbar sein. Alles andere ist nicht ausschlaggebend.

Auf den Foodfotos wird das Geschirr in Teilen wohl ab nun öfter zu sehen sein. Dadurch, dass ich hier aber noch ein paar Beiträge von vor ein paar Wochen zu veröffentlichen habe, wird das in den nächsten Wochen wohl erst noch etwas durchmischt sein.

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