Mittlerweile sagt man wohl Vintage dazu.. oder mein persönlicher Geschirralbtraum.
Natürlich waren mindestens drei Geschirrservice Besuch und Gästen vorbehalten. Der Stapel bunt gemischter Teller war das „Kochgeschirr“ und die anderen drei Service durften alltäglich genutzt werden.
Ganz praktisch veranlagt wie ich damals war, kaufte ich mir mein erstes Geschirr als riesenhaftes Kombiservice direkt im Möbelhaus, in dem ich mir auch Bett, Schrank, Esstisch und Co. kaufte.
Das war damals eine Schnellschuss-Entscheidung. Ich wollte mich eigentlich nicht damit beschäftigen wie so ein Geschirr denn nun aussehen muss um mir zu gefallen, aber es sollte auf jeden Fall das Kapitel Geschirr abhaken und zwar komplett. Daher der Griff zum Kombiservice.
Das war nicht unbedingt schön, aber eben ok.
Und damit begann ich mit meiner Suche.
An sich wollte ich ja eigentlich nur weiße runde Teller mit einem sehr dezenten, minimalistischem, Dekor und das in einer ordentlichen Qualität.
Wackelnde Teller oder solche, die über den Tisch kratzten mit ihren Unebenheiten hatte ich schon.

Rund, weiß, ein silberner Streifen am Rand und die Tassen in einer ordentlichen Größe.
Und so tingelte ich in diesen Angebotswochen mehrfach zu teilweise verschiedenen Tchibo Filialen und kaufte mir ein Service zusammen.
Der einzige Nachteil an diesem neuen Geschirr war, dass es nicht mikrowellengeeignet ist. Der silberne Randstreifen besteht aus Platin, also Metall, und würde in der Mikrowelle daher zu Funkenflug führen.

Also machte ich mich noch einmal auf die Suche nach einem dazu passenden Geschirr um zum Einen nicht mehr in die Verlegenheit zu kommen bei drohendem Gästebesuch erst einmal Teller spülen zu müssen und zum Anderen das Essen direkt auf dem Teller in der Mikrowelle erwärmen zu können.
Rund, weiß, ohne Chichi und gesamt sind es je Teil nun 12 Stück vom Tafel- und Kaffeeservice. Und dazu nun mein kleines blumiges Frühstücksservice Passt.
Im Zweifel alles. Vorrangig aber wohl die beiden weiße Service. Und dann entscheidet es sich wieviele Teile von welchem Service gerade in der Spülmaschine sind und viele Gäste kommen.
Welches Geschirr mein Alltagsgeschirr ist?
Alles.
Und das Alltagsgeschirr war dann meist das nicht ganz so hübsche.
Nun, das fand ich irgendwie blöd. Ehrlich gesagt sogar richtig doof.
Wenn man sich schon die Mühe macht für sich gut zu kochen, dann sollte man das Ergebnis auch auf einem hübschen Teller anrichten können. Diese Freude wollte ich mir nicht verwehren.
Und gerade dann, wenn man allein lebt und vielleicht anfangs den Gedanken hat, dass sich dieses Kochen und Backen für nur eine Person doch gar nicht lohnt, dann sollte man definitiv das Gekochte auf dem hübschesten Teller anrichten, den man in den Schränken hat.
Wie sieht das bei euch aus?
Habt ihr vielleicht tatsächlich noch ein Geschirrservice nur für Gäste und ein Alltagsgeschirr für jeden Tag?
Habt ihr ein buntes Sammelsurium an Tellern und Tassen im Schrank oder muss bei euch beides einheitlich sein?


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