Edeline hat mich und Andere über das Bloghexen Forum darauf aufmerksam gemacht, dass heute der Tag des Schlafes ist. Dieser Tag findet immer am 21. Juni statt und wird gerne von Medien oder Organisationen dazu genutzt etwas mehr über den Schlaf zu berichten.
Guter Schlaf durch die Gesellschaft der Katzen
Schlafprobleme habe ich im Normalfall nicht, wenn ich schlafe, dann doch recht gut und auch fest. So leicht bekommt man mich nicht mehr wach und auch so ein Wecker scheitert schon mal an der Tiefe meines Schlafs. Als Kind und Jugendliche brauchte ich immer besonders aufdringliche und laute Wecker, weil mich so ein leises Piepsen einfach nicht wach bekommt. Viel hat sich daran nicht geändert. Das Smartphone, das mittlerweile als Wecker dient darf mir einen „Rooster Alarm“ um die Ohren tröten, wenn es denn schon wieder Zeit zum Aufstehen ist. Gegebenenfalls auch mehrfach. Irgendwann ist dann noch ein Tageslichtwecker eingezogen, der das Ganze mit dem Wecken zuvor etwas sanfter versuchen darf, also mit Licht und Radio-Gedudel. Gelegentlich funktioniert das auch tatsächlich. (Im Winter funktioniert das bei mir besser als im Sommer.)
Allerdings gibt es da noch zwei sehr verkuschelte Kater, die mit mir in meinem Bett schlafen. Meistens liegen sie beide an meiner linken Seite und wollen mindestens mit einer Pfote an mir andocken.
Ich empfinde es als sehr schön, entspannend und beruhigend die Kater bei mir im Bett zu haben. Und das scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen. Athos möchte regelmäßig ab 21 Uhr, spätestens aber um 22 Uhr, ins Bett. Und nein, das macht er nicht allein. Mensch muss da mit. Und der Kumpel Neo darf auch.
Wenn wir uns dann im Bett sortiert haben, wird noch ein wenig der eine oder andere Katzenkopf gestreichelt bis wir dann zusammen eingeschlummert sind.

Das Aufwachen
Wenn dann morgens der Wecker klingelt und ich die Augen aufmache, ist meistens immer noch, oder wieder, mindestens einer der Kater im Bett und in meinem Arm. Und das ist dann doch recht verheerend. Was ich nun nicht tun darf, ist den Wecker auszuschalten und nochmal mit den Katern zu Kuscheln. Die Chance, dass ich dabei nochmal einschlafe mit ein bis zwei Katern im Arm, die sehr weich, warm und kuschelig sind, ist schon sehr hoch.
Weil aber ein kuscheliger Start in den Tag sehr schön ist, sind auch 10-20 Minuten für das Kuscheln eingeplant bevor das Smartphone zum zweiten Hahnenschrei ansetzt. Dass das manchmal trotzdem schief geht, muss ich hier nicht extra hin schreiben, oder?
Achso, ja natürlich habe die Kater diverse Liegeplätze und Bettchen auch im Schlafzimmer. Aber sie bevorzugen das große Katzenbett, das da mitten im Raum steht. Und sollte ich mitten in der Nacht doch mal aufstehen, könnte es auch sein, dass die Katzen sich umsortiert haben und tatsächlich die ganze Breite und Länge des Betts in Beschlag genommen haben, wenn ich dann auch wieder ins Bett möchte.
Aber naja, die Kater werden dann einfach zur Seite geschoben. Und ehrlich gesagt vermisse ich etwas oder kann tatsächlich auch nicht so gut einschlafen, wenn sie nicht bei mir im Bett sind.
Wenn es mir schlecht geht oder zuviele blöde Gedanken im Kopf unterwegs sind und sich ausnahmsweise die Kater doch eher auf ihren Plätzen niedergelassen haben, dann kann es schon passieren, dass ich mindestens einen der beiden besuche und frage ob sie nicht vielleicht doch mit ins Bett möchten. Und meistens möchten sie das auch sehr.
Der Optimierungswahn
Durch Smartwatches und Co. können wir schon lange unseren Schlaf tracken und sehen dann wie lange wir in welcher Phase wie geschlafen haben. Die Kater haben zu solch einem Tracker eine ganz eigene Meinung. Immerhin sitzt der ja am Handgelenk, dem liebsten „Köpfchen-Ablegeplatz“ überhaupt. So ein Gerät ist halt einfach nicht kuschelig.
Und auch sonst bin ich keinem Optimierungswahn erlegen hinsichtlich meines Schlafs. Schlaf ist zu essentiell um zu versuchen daraus einen Wettbewerb zu machen. Dennoch sind einige Tipps aus dem Bereich der Schlafhygiene ganz nützlich, wenn gerade keine Einschlafhilfe in Form eines kuscheligen Katers zur Hand ist. Es lohnt sich also definitiv, sich in das Thema einzulesen und vielleicht findet man das Ein oder Andere, was einem persönlich hilft besser in den Schlaf zu finden oder insgesamt besser zu Schlafen.

Schlaf – ein unterschätztes Thema
Werfen wir einen Blick auf unsere Nachtruhe: Für mich beginnt sie oft erst, wenn um 21 Uhr meine zwei sehr verkuschelten Kater Athos und Neo bestimmt anklopfen, denn die Menschin soll jetzt ins Bett. Das Kuscheln mit den Katzen mit ihrem Schnurren und Treteln ist für mich das beste Einschlafritual. Auch wenn ich morgens manchmal Gefahr laufe, durch zu viel Kuscheln mit meinen weichen, warmen Katzentieren wieder einzuschlafen statt aufzustehen, empfinde ich ihre Anwesenheit als zentral für meinen erholsamen Start in den Tag.
Doch so individuell und teils humorvoll sich Schlafgewohnheiten auch sein mögen, sollte der Schlaf ein essentielles Thema für uns alle sein und dabei erhält er häufig eher weniger Aufmerksamkeit.
Während für viele wie mich die Nacht eine Zeit der Entspannung ist, wird sie für andere zur täglichen Herausforderung. Schlafstörungen, chronische Erkrankungen und Beschwerden können das Leben erheblich beeinflussen und bleiben dennoch oft unsichtbar. Die Auswirkungen von mangelndem Schlaf werden im Alltag, in der Gesellschaft und teilweise auch im Gesundheitssystem noch häufig unterschätzt.
Anlässlich des Nationalen Tages des Schlafes (21. Juni) haben sich daher verschiedene Menschen online zusammengeschlossen, um gemeinsam auf die immense Bedeutung dieses Themas hinzuweisen. Und ich möchte dich hier gerne einladen dich bei Edeline durch die Linkliste zu klicken und die verschiedenen Facetten zu dem Thema zu erkunden.
Ein paar wenige Beiträge von den Bloggern aus dem Bloghexenforum verlinke ich dir hier direkt:

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