Annette fragt gerade ob ein tägliches Bloggen vorstellbar wäre oder ist und macht daraus ein Blogstöckchen.
Naja, meine Anfänge beim Bloggen war ja tatsächlich das tagebuchartige Bloggen. Ich habe damals über alles geschrieben was mir so begegnet ist oder was mich beschäftigt hat.
Das waren sehr viele Beiträge, die da in kurzer Zeit produziert wurden. Und zeitweise stapelten sich die Beiträge so sehr, dass auch mehrmals täglich etwas online ging.
Gut, das ist nun schon ein paar Jahrzehnte her, aber ja, es steckt immer noch in mir.
Drei Beiträge pro Woche sollen es aktuell für dieses Blogprojekt sein. Aber auch das wird oft überschritten, so dass es meist vier Beiträge oder aber manchmal tatsächlich auch fünf oder sechs Beiträge in einer Woche werden.
Und selbst dabei gehen mir die Themen noch lange nicht aus.
Man könnte über so viel schreiben. Der Alltag, ein Gedanke, eine lustige/schöne/bedrückende/etc. Beobachtung, was das Haustier wieder angestellt hat, welchen Film oder welche Serie gerade toll ist und auch natürlich warum um Himmels Willen man doch gar keine Zeit für all das hat.
Manchmal juckt es mich in den Fingern, genau das wieder zu machen und eben noch die restlichen drei bis vier Tage der Woche mit weiteren Beiträgen zu füllen.
Aber zu sehr will ich das Thema des (Food)Blogs dann auch nicht aufweichen. Zumindest halte ich persönlich es nicht für realistisch sieben Tage in der Woche rein mit Rezepten oder ernährungsnahen Themen zu füllen. (Zumindest nicht als Hobbyblogger. Und auch deshalb nicht, weil mir das dann selbst zu langweilig werden würde.)
Und gleichzeitig muss der Besucher ja auch die Zeit haben, all das dann auch zu lesen. Und genau das ist der Grund, warum die Wochen, in denen doch mal wieder fünf oder sechs Beiträge online gehen, eher selten sind.
Und dieser letzte Punkt ist das was mich wirklich davon abhält.
Noch vor 1-2 Jahren habe ich mich dann entsprechend auf Social Media ausgetobt und dort meinen Braindump abgeladen.
Aber nachdem das Social Media Zeug auch nicht so wirklich einlädt um dort ein Mikroblogging zu betreiben, fällt das einfach unter den Tisch.
Naja, Stopp. Ganz unter den Tisch fällt es nicht. Mit den „Abenteuer Alltag“ (Link), also den sonntäglichen Wochenrückblicken, wird ja tatsächlich eine Art Tagebuch-Bloggen betrieben. Und meistens ist dieser Beitrag der längste der ganzen Woche. Diese Artikel erreichen gut und gerne mal locker flockig um die 1000 Wörter.
Das könnte man gut und gerne auf 2-3 Beiträge aufteilen.. aber gut, aktuell lieber nicht.
Ich halte mir diesen Weg offen, vielleicht wird der Wunsch das tägliche Bloggen wieder zu betreiben größer als die Bedenken.
Aber im Moment reicht das was ich hier wöchentlich so online schiebe vollkommen aus. Auch wenn dann der Wochenrückblick dann eben gerne auch mal länger wird.

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