Beruflich war das eine erfolgreiche Woche. Privat blieb aber nicht so viel Zeit übrig vor lauter Arbeit. Aber im Garten warteten zwei kleine Highlights auf mich.
Was in der Küche passiert ist:
Es war vollkommen klar, dass diese Woche etwas stressiger wird. Insofern waren meine Aktivitäten in dieser Woche in der Küche durchaus recht begrenzt.
Das wurde gekocht:
- Petersiliensalat mit gebratenem Halloumi
Weiteres aus der kulinarischen Ecke:
Ich hatte in dieser Woche eine aromatische regionale kleine Wassermelone.
Wenn ich da mal ein Jahrzehnt zurück denke, dann war das damals noch nicht so wirklich im Fokus. Aber ja, das finde ich schon nett, auch wenn ich jetzt nicht nachgeschaut habe ob die Kultur nicht zuviel Wasser braucht. An den zwei Tagen, an denen ich an der Melone herum gegessen habe, habe ich mich sehr über dieses Exemplar gefreut.
Ansonsten wurde ich mal wieder beglückt mit sensationellen kulinarischen Ideen.. mitten in der Nacht als ich eigentlich am Schlafen war. Naja, also dann hatte ich nicht mehr geschlafen, weil gute Ideen nun mal besser direkt notiert werden wollen.
Es gibt ja das Phänomen „Foodnoise“. Davon betroffene Person denken nahezu permanent an das Essen. Die Definition des Begriffs lautet, übersetzt aus dem Englischen, wie folgt:
„verstärkte und/oder anhaltende Reaktionen auf Essensreize, die häufig zu aufdringlichen Gedanken rund um das Essen und zu maladaptivem Essverhalten führen“
(Quelle: Hayashi D, Edwards C, Emond JA, Gilbert-Diamond D, Butt M, Rigby A, et al. What is food noise? A conceptual model of food cue reactivity. Nutrients. 2023)
Davon bin ich nicht betroffen. Ich mache mir zwar oft Gedanken darüber, was es zum Essen geben soll. Das passiert aber vorrangig kurz bevor das aktuelle Essen ausgeht und ich also für Nachschub sorgen sollte. Manchmal sind ein paar Gedanken mehr notwendig, weil vielleicht die erste Idee doch nicht so praktikabel ist oder nicht zu meinem Koch-Stil passt.
Wenn du genaueres über Foodnoise lesen möchtest, dann bietet sich unter anderem auch diese Seite an: https://www.nature.com/articles/s41387-025-00382-x
Der Blog:
Seit einigen Tagen läuft bei meinem Hoster wieder die automatische Sicherung des Blogs. Gott sei Dank. Denn das habe ich in der Zeit, in der sie nicht lief, regelmäßig vergessen.
Man gewöhnt sich sehr schnell an solche Automatisierungen.
Der Alltag und andere Abenteuer:
Kaum ist es ein bisschen kühler mit zu wenig vom dringend benötigten Regen und schon fragt die lokale Zeitung wann es denn wieder 30 Grad werden. Würde diese Zeitung nicht regelmäßig die lokalen Nachrichten zu Ereignissen, Veranstaltung und Veränderungen hinter der PayWall verstecken, hätte ich die Zeit schon längst entabonniert. Allein schon wegen solcher Artikel, die tatsächlich ernst gemeint sind.
Nein, ich kann nichts mit diesen 40 Grad anfangen und ich verstehe auch nicht wirklich wie man solche Temperaturen toll finden kann. Aber diese Personen gibt es. Und sitzen scheinbar auch in der Redaktion dieser Zeitung.
In der Woche wurde nach einigen Verzögerungen endlich der private Papierkram zum großen Teil fertig gestellt. Allen voran auch die Steuererklärung. Für die hatte ich rechtzeitig noch vor Ablauf der Frist eine Verlängerung derselbigen beantragt. Aber nun ist sie ja abgegeben. Beim restlichen Papierkram hat sich aber noch ein Fehler eingeschlichen. Das zieht sich also noch ein bisschen länger hin.
Optimalerweise war das aber nun die letzte Steuererklärung vom Windowsrechner aus. Nächstes Jahr werde ich mir eine entsprechende Lösung für den Linux Rechner suchen und versuchen damit zu arbeiten.
Im Garten:
Ich glaube der Igel zieht wirklich in den Garten ein. Die Reste an den Beerensträuchern hat er gefunden. Und allgemein scheint es ihm zu gefallen. Zumindest kam er in den folgenden Nächten auch wieder und raschelte sich seinen Weg durch den Garten.
Gut, ich habe dann mal ein Häuschen geordert. Und einen Haufen aus Pflanzenmaterial bekomme ich sicher auch hin, auch wenn in dem Garten halt echt nicht so viel davon anfällt.
Damit ist die Überlegung aber auch vom Tisch im Herbst oder etwas früher schon den Gärtner durch den Garten zu schicken. Vielleicht im März oder April dann. Die Tierwelt hat Vorrang.
Gestern habe ich dann auch die allerersten Mirabellen aus dem eigenen Garten ernten können. Es waren nur 16 Stück, aber sie waren sehr köstlich.

Aus dem Leben der Kater:
Die Woche hatte ich mich dann doch mal wieder gefragt, wer hier eigentlich wessen Kuscheltier ist. Athos waren die „kühleren Temperaturen“ nicht so angenehm, so dass er wieder im Bett auf oder neben mir oder Neo schlief.
Wir haben mittlerweile den Monat geknackt. Seit etwas über einen Monat bekommt Neo sein neues Futter. Und siehe da, aktuell gibt es nun seit dieser Zeit keine Symptome mehr. Das ist eine große Erleichterung. Aber ich beobachte das weiter.
Athos verträgt das Futter genauso gut, insofern kann es aktuell kaum besser laufen, was die Gesundheit der beiden Kätzchen angeht.
Was mich inspiriert hat:
Gesehen:
- Lecker aufs Land (SWR)
- ZDF Mediathek
- Das große Backen
Es gibt ja solche und solche Kochsendungen. Versuchsweise hatte ich teilweise mal „Das perfekte Dinner“ angeschaut, um festzustellen, dass mir die Küchenschlacht im ZDF schon viel lieber ist.
Allerdings hat der SWR und der WDR ein paar Sendungen mit Kochen und ein bisschen was drum herum, die mir am besten gefallen:
Gelesen:
- RiffReporter – Dröhnendes Desinteresse: Schlimmer als die Regierung kann man bei Extremhitze nicht versagen
- Stranger Than Usual – Erlebnis Sonnenfinsternis: Der Komödie zweiter Teil
- Clickomania – Ein besonders idiotischer Kettenbrief auf Facebook
- Küchenlatein – Das Internet stirbt still und leise
- Heldenhaushalt – Heldenküche – Knusprige Kartoffeln aus dem Airfryer
Ich freu mich sehr darüber, dass Sari vom Heldenhaushalt nun vielleicht mal ein paar Rezepte wieder teilt. Gerade die Gerichte, die so in den Alltag über gegangen sind, sind meist die wertvollsten. Aber natürlich lädt das auch ein doch mal wieder abseits des Alltags und der ausgetretenen Pfade Sachen auszuprobieren.
Aus Fediverse, der ATmosphere oder eYou:
Scheinbar hab ich nun doch ein paar Blogger aus dem Bloghexen Forum erfolgreich mit der Plattform eYou angefixt. Ich hätte im Forum wohl mal irgendwann meinen Empfehlungslink fallen lassen sollen. Dann hätte ich nun wohl vielleicht tatsächlich so ein Abzeichen. Nur gut, dass ich solche Spielereien meistens ignoriere.
Abseits davon finde ich die neue Plattform weiterhin sehr schön. Vor allem schön entspannt.
Es gibt nette Kontakte, nette Gespräche, schönen Austausch und tolle Bilder aus allen Ecken der EU und darüber hinaus.
Geschrieben:
Heute Nacht war mir danach schon mal den Blogbeitrag zum Gartenjahr 2026 zu entwerfen und schon einmal das, was sich bisher so ereignet hat, nieder zu schreiben.
Wie üblich habe ich das in die Notizapp vom Murena Workspace hinein getippt.. der mir nachdem ich fertig war, wie so oft aktuell einen Synchronisierungsfehler präsentierte.
Nur zur Erinnerung: Im Moment ist mein Fairphone 6 mit dem /e/OS ein verdammt teures Tamagotchi, weil ich die Kernfunktionalitäten deaktivieren musste, damit zumindest ein bisschen was von den Murena Workspace Apps noch funktioniert.
Es scheint tatsächlich mittlerweile ein Update mit diversen Fixes unterwegs zu sein, aber bisher habe ich die Verteilung auf meinem Gerät noch nicht erhalten.
Insofern ist es aktuell eigentlich selten doof von mir längere Notizen dennoch in diese App zu tippen. Aber manchmal bleibt nur das oder eben handschriftliche Notizen. Die Chance, dass die handschriftlichen Notizen es aber jemals in den digitalen Raum schaffen, ist schon sehr gering.
Insofern saß ich dann mal kurz mitten in der Nacht ein bisschen am Rechner um meinen Text dann direkt schon mal als Entwurf in den Blog zu packen. Dort geht der Text wenigstens nicht mehr verloren.
Und morgen?
Neue Woche, neues Projekt.. oder sowas in der Art. Außerdem sollte ich wohl noch dem restlichen Papierkram hinterher sein und ein Beratungstermin, den ich für mir gebucht habe, findet auch statt. Ich weiß jetzt endlich, wie das mit den Fenstern werden soll. Zeit also Angebote einzuholen.

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