Irgendwie ist nun schon wieder die erste Hälfte des ersten Monats im neuen Jahr vorbei. Und es ist spannend was alles so passiert im Privaten und auf der Arbeit positiv spannend, weltpolitisch betrachtet dürfte es sehr gerne weniger spannend sein.
Was in der Küche passiert ist:
Bratwürste aus Wildfleisch sind sehr köstlich. Deshalb habe ich zum Herbst und Winter auch immer welche in der Tiefkühltruhe. Die gab es die Woche und nächste Woche gleich nochmal. Nur dann wieder anders kombiniert und zubereitet.
Das wurde gekocht:
- Quarkauflauf mit Pfirsichen und Cranberry
- Bratwürste mit Ofengemüse
Weiteres aus der kulinarischen Ecke:
Am 25.01. ist die Burns Night und ich habe keine entsprechende Veranstaltung im Raum Ulm gefunden. Leider. Aber damit hatte ich schon gerechnet aus der Erfahrung der letzten Jahre. Insofern mache mir mein eigenes kleines Burns Supper mit Haggis, Steckrübenmus und einem Feldsalat. Zumindest denke ich mir das gerade so die Zeit schon. Und dafür brauche ich noch eine Steckrübe. Ich bin gespannt ob ich irgendwo eine finde. So häufig habe ich die im Supermarkt noch nicht gesehen.


Der Blog:
Na, wie weit ist es jetzt her mit der „Blogpause“? .. Vergiss es. Ich kann das nicht. Was ich aber kann, sind Sachen für den Blog entdecken und versuchen und manchmal funktioniert das sogar.
Insofern:
Habemus Dark Mode
Der Dark Mode ist einstellbar über das Toggle im Header.
Da das Logo im Dark Mode leider nicht mehr leserbar ist, wird an der Stelle noch nachgebessert. Die Datenschutzerklärung ist natürlich ganz brav ergänzt worden.
Der Alltag und andere Abenteuer:
Ich konnte den Katern nur schwer erklären warum wir, also ich, am Montag tatsächlich schon gegen 06:30 Uhr aus dem Bett rollen musste. Naja, irgendwas mit Katertalern verdienen ist ja durchaus verständlich. Weil ohne Katertaler kein Futter und keine Leckerli.
Nach der Sache mit dem Switch von Android zu /e/OS wandern meine Gedanken nun immer mehr zu Linux. Ich würde gerne mal ausprobieren ob ich mit einem Linux Ubuntu oder Mint zurecht komme. Anfang der Woche begannen die Gedanken da drum herum zu kreisen. Bis heute habe ich bereits gecheckt ob mein Drucker kompatibel ist (ja), ob ich noch eine Partition auf mein gegenwärtiges Notebook hinbekomme mit ausreichend Platz (nein, warum nicht? Was macht Windows da schon wieder?) und wie und was ich tun muss um eine Linux Distribution auf einer Kiste zu installieren. Mein letzter Kontakt mit Linux ist gute 20 Jahre her und seit dem hat sich viel getan. Und ja, ich hab da Lust drauf mich damit zu beschäftigen. Ob das so schlau ist, dass ich die Installation selbst versuche, wird sich dann heraus stellen. Vielleicht gibt es dann auch wieder einen Blogbeitrag dazu. Zumindest notiere ich mir momentan laufend meine Gedanken und Erkenntnisse dazu.
Im Garten:
Diese Woche konnte ich auch wieder das Vogelfutter verteilen. Die bisherigen Knödel mit Insekten kamen immer sehr gut an, aber nun waren sie alle aufgefuttert. Da musste Nachschub her. Dieses Mal in Form von losem Futter ohne Knödel drum herum. Ich denke ich steige nun auch in die Ganzjahresfütterung ein und ich bin gespannt wie sich das entwickelt. Immerhin sind im letzten Jahr in meinem Garten ja bereits mindestens zwei Amseln aufgewachsen. Das war schon sehr süß. Nun starte ich also erst einmal noch im Winter mit Wildvogelfutter mit Insekten. Zur Brut und Aufzuchtzeit (März bis Juni) wird es dann eher ein Körnerfutter ohne Insekten sein. Und dann gucken wir (die Vögel und ich) mal, was gewünscht wird. Das neue Futter, das nun im Moment im Vogelhaus ist, wird, wie gedacht, gerne angenommen.
Mir dünkt allerdings, dass ich wohl das erste mögliche Zeitfenster für den Obstbaumschnitts verpasst habe. Es wurde schneller warm als ich das realisiert habe und dann war da wieder die Sache mit den Arbeitstagen. Vor und nach der Arbeit ist es zu dunkel und zu kalt gewesen. Und ich habe es schlicht versäumt eine oder zwei der Mittagspausen entsprechend auszudehnen um da draußen herum zu schnippeln. Macht nichts. Die Natur arbeitet nach ihrem eigenen Zeitplan und bis März gibt es sicher nochmal Gelegenheiten.
Da ich mich mit dem Obstbaumschnittban den jungen Birnbäume, besonders bei der Köstlichen von Charneux, immer so schwer tue, möchte ich Mal die Tage testen ob mir KI da nicht helfen kann. Vielleicht mach ich die Tage mal eine Schema-Zeichnung und gebe das dem Artifical-Dingens. Mal sehen was dabei raus kommt.
Hier ist übrigens der Bericht aus dem letzten Jahr zur Schnippelaktion.



Aus dem Leben der Kater:
Wenn Mensch im Garten herum stiefelt und die Pflanzen begutachtet, dann stiefelt der ein oder andere Kater auch gerne mal hinterher. In diesem Fall zumindest mal Athos. Neo war noch nicht überzeugt, aber das wurde dann noch im Lauf der Woche. Und so huscht er wieder fröhlich durch den Bereich im Katzennetz sobald die Terrassentür geöffnet ist und nichts vom Himmel fällt.
Der Titel „Frechkatz“ wird in meinem „Menschin-Katerchen Haushalt“ flexibel vergeben. Ja nach Anlass. Wenn Athos vor lauter Ungeduld auf die Tablettenleckerli auf den Couchtisch hüpft, dann ist er der Frechkatz für den Moment. Neo hat es sich in der Woche dadurch verdient, dass er sich unerlaubter Weise an Athos Futter bedient hat.
Donnerstag Abend war hier Action bei den Katerchen. Neo hat irgendwoher einen Weberknecht aufgetrieben und diesen bis ins Arbeitszimmer gescheucht oder verfolgt. Athos wollte sich den auch ansehen und sprang vom Schreibtisch auf den Boden zu Neo, der damit gar nicht gerechnet hat und sich erschreckt hat und gleich mal einen Hüpfer gemacht hat. Dann waren beide sehr konzentriert mit dem Weberknecht zu Gange, der das leider nicht überlebt hat, auch wenn er immer wieder versucht hat sich in Neos Fell zu verstecken.. was dem Katz gar nicht gefiel. Er hatte keine Chance zu entkommen. Es wurde an ihm rumgepfotelt, auf ihm herum getrampelt, auf ihn drauf gehüpft und angelutscht wurde er zwischendrin auch noch. R.i.p. Weberknecht.
Der aufgeschobene Tierarzttermin für Neo ist nun für Ende des Monats vereinbart. Ich wusste, dass ja auch noch Impftermine anstehen. Insofern wird alles auf einmal gemacht. Ich will meine Katerchen ja nicht unbedingt mehr als notwendig zum Tierarzt bringen.
Was mich inspiriert hat:
Gesehen:
- Assassin’s Creed
- Percy Jackson
- Der Name der Rose (Serie)
Assassin’s Guild hab ich dann auch noch versucht anzusehen, aber der Film gefiel mir nicht so gut, weshalb ich ihn dann abgebrochen habe.
Nein, die Filme hängen nicht zusammen, auch wenn die Titel es vielleicht vermuten lassen würden.
Ich wusste nicht, dass es „Der Name der Rose“ nun auch als Serie gibt. Ich kannte bisher nur den Film von 1986, was mittlerweile schon echt lang her ist. Und genau diesen Film habe ich immer noch sehr gut im Gedächtnis, vor allem auch weil er wirklich dunkel ist. Es gibt kaum helle Lichtblicke weder in der Story noch an den Szenarien.
Bei der Serie ist das anders. Da ist es auch hell und freundlich. Im Vergleich ist die Story an der ein oder anderen Stelle leicht verändert. Die Romanvorlage kenne ich nicht genau. Ich habe das Buch nie gelesen. Insofern kann ich nun nicht beurteilen welche Umsetzung näher am Original ist.
Die Serie hat mir aber sehr gut gefallen. Sie ist aufgeteilt in 8 Folgen und verfügbar auf DisneyPlus.
Gelesen:
- Süddeutsche Zeitung – Herrengedeck, Diskriminierung in der Spitzenküche (09.01.2022)
- Süddeutsche Zeitung – Der Frauenanteil in der Sterneküche zeigt das Versagen einer ganzen Branche
- Andijah – „Willkommen im Internet“
- e13.de – Zurück in die Zukunft
Irgendwie was das die Woche der großartigen Blogbeiträge. Beide Beiträge von Andijah und Kiki gefallen mir sehr gut und sprechen mir aus der Seele.
Süddeutsche Zeitung – Herrengedeck, Diskriminierung in der Spitzenküche (09.01.2022), Zusammenfassung KI-generiert
Der Artikel beschreibt, wie tief verwurzelter Sexismus und männliche Dominanz die Gastronomie bis heute prägen, von der Unsichtbarkeit von Frauen bis zu diskriminierendem Verhalten gegenüber Mitarbeiterinnen und Gästen. Trotz Initiativen wie Quoten, Auszeichnungen und gesellschaftlicher Debatten bleibt die Spitzenküche ein Boys Club mit großem Lohngefälle, hoher Belästigungsquote und schlechten Arbeitsbedingungen, was viele Frauen aus der Branche vertreibt. Die Pandemie hat den Personalmangel verschärft und zugleich offengelegt, wie sehr die Gastronomie auf weibliche Arbeitskräfte angewiesen ist. Einzelne Betriebe zeigen, dass Gleichberechtigung, bessere Arbeitsbedingungen und Sichtbarkeit von Frauen möglich sind, doch insgesamt besteht weiterhin massiver Veränderungsbedarf.
Süddeutsche Zeitung – Der Frauenanteil in der Sterneküche zeigt das Versagen einer ganzen Branche, Zusammenfassung KI-generiert
Der Beitrag zeigt, dass Frauen in der deutschen Spitzengastronomie mit rund vier Prozent massiv unterrepräsentiert sind und dies kein Zufall, sondern ein strukturelles Problem ist. Patriarchale Arbeitsmodelle, ungleiche Verteilung von Care-Arbeit, männlich dominierte Bewertungs- und Förderstrukturen sowie alltäglicher Sexismus verhindern Karrieren von Köchinnen. Trotz einzelner Initiativen und positiver Beispiele bleibt die Branche insgesamt wenig bereit, Macht, Sichtbarkeit und Arbeitsbedingungen grundlegend zu verändern. Dadurch geht nicht nur Gerechtigkeit verloren, sondern auch kulinarisches Potenzial, weil fast ausschließlich Männer definieren, was Spitzenküche ist.
Und morgen?
Auf der Arbeit freue ich mich auf jeden neue Woche in der ich tiefer in mein neues Spezialgebiet rutsche. Insofern.. Let’s Go.
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