Banoffee Pie – Dulce de Leche Tarte mit Bananen und Schlagsahne (18 cm Springform, 6 Stücke)

Dieses Dessert stand schon sehr lange auf meiner Liste. Warum mir dann ausgerechnet während der weiteren Hitzewelle Ende Juli danach war, weiß ich ja auch nicht. Und ich kann auch nicht erklären, warum ich mir tatsächlich einen Mürbeteigboden dafür gebacken habe.

So ein no-Bake Boden aus Keksen und Margarine oder Butter oder sogar auch nur zerkrümelte Kekse in einem Glas hätten es genauso getan. Aber nein, ich wollte doch etwas Vollständiges.

Und so wurde der Mürbeteig in aller Herrgottsfrühe gebacken und die Sahne mit äußerster Umsicht aufgeschlagen. Immerhin war das Haus bereits warm genug und ich wollte nun einmal Schlagsahne und keine Butter.

Unter normalen Umständen ist das aber ein sehr einfaches und auch wandelbares Dessert. Statt der Dulce de Leche kannst du auch einen anderen süßen Aufstrich nehmen. Beispielsweise eine Schoko- oder Nougatcreme, Erdnussbutter oder ähnliches. Und du musst dich auch nicht nur auf Bananen begrenzen. Beeren dürfen da sicherlich auch dazu.

Ein Stück des Banoffee Pie auf einem weißen Teller. Es ist die Schichtung im Anschnitt zu sehen aus Mürbeteig, Dulce de Leche, Banane und Sahne.

Banoffee Pie – Dulce de Leche Tarte mit Bananen und Schlagsahne (18 cm Springform, 6 Stücke)

Gesamt ca. 1849kcal, je Portion ca. 308kcal

Zutaten

Für den Mürbeteig

150g Mehl
55g Margarine
eine Prise Salz
25g Zucker
20g Wasser

Außerdem

ca. 50g Dulce de Leche
eine große Banane
ca. 150ml Sahne
2 TL Zucker

Zubereitung

Das Mehl mit der Margarine, dem Salz, Zucker und etwas Wasser zu einem Teig verkneten und diesen etwas ruhen lassen.

Den Backofen auf 150 Grad Umluft oder 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eine Springform mit 18cm Durchmesser fetten und mit dem Teig auskleiden und mit einer Gabel rundherum einstechen.
Den Mürbeteig bei 150 Grad Umluft oder 175 Grad Ober-/Unterhitze ca. 25-30 Minuten backen.

Den Teigboden vollständig abkühlen lassen und auf eine kleine Tortenplatte legen. Nun mit der Dulce de Leche bestreichen. Je nachdem wie weich der Aufstrich ist, stellst du den so präparierten Kuchenboden für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Schlage die Sahne mit etwas Zucker oder Puderzucker auf und schneide eine Banane in Scheiben. Belege den Kuchenboden mit den Bananen und verteile die Schlagsahne darüber. Achte darauf, dass die Bananen vollständig von der Sahne umschlossen sind.

Bei Bedarf kannst du den Pie mit weiterer Dulce de Leche und/oder Bananenscheiben garnieren.

Comments

Fediverse-Reaktionen

26 Kommentare zu „Banoffee Pie – Dulce de Leche Tarte mit Bananen und Schlagsahne (18 cm Springform, 6 Stücke)“

  1. OMG! Entweder man liebt oder hasst ihn. Rate🤗. Ich kenne ihn mit zerbröselten Keksen als Boden. Die Dulce de Leche mache ich selber. Das ist ja gerade das Spannende. Gezuckerte Milch in der Dose kochen und aufpassen, dass sie nicht explodiert😇. Und nur Bananen, Karamel und Sahne auf den Boden.

    1. Ja, der Keksboden wäre eigentlich bei der Hitze, als ich das gemacht hatte, besser gewesen. Aber mir war wohl noch nicht warm genug. 😅

      Die Dulce de Leche habe ich bisher noch nie selbst gemacht. Aber ich hab hier zwei Gläser von „meinem“ italienischen Laden. 😍

      1. Ich unbedarfte Küchenfee fand den Herstellungsprozess total spannend. Ey! Erst hast du Dosenmilch mit Zucker und dann, wie von Zauberhand, Karamell!😲

        1. Ist ja auch echt faszinierend.. dauert mir aber zu lang zumal ich das definitiv so oft brauche und allein schon mit dem einen Glas leicht überfordert bin.
          In dem Pie wird ja auch nicht so viel davon hinein gegeben. 😅

          1. Eine kleine Dose für einen Boden. Wenn ichs mal mache, dann 4 Dosen auf Vorrat. Fünf passen in einen Topf.

            1. Mh.. wie groß ist bei dir eine kleine Dose?

                1. Ui. Süß.
                  Hier bekomm ich nur die normalgroßen Dosen mit ca. 390g Füllung oder sowas.

                  1. Ich erinnere mich, dass diese Größe bei uns zuhause üblich war. Das waren die Zeiten, als Kondensmilch üblicherweise in den Kaffee kam. Das waren die kleinen und die anderen die großen Dosen.

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