Das war mir zu warm. Viel zu warm. Irgendwann war mein Gehirn gefühlt vollständig verflüssigt. Aber Hitzefrei für Erwachsene gibt es ja nun leider nicht.
Was in der Küche passiert ist:
Das Standard-Frühstück oder Mittagssnack ist aktuell und seit einigen Wochen Joghurt mit frischen Erdbeeren.. oder eher anders herum, je nach Mengenverhältnis.
Das wurde gekocht:
- Melone mit Burrata und Prosciutto
- Clafoutis
- Wassermelonen-Gurken Salat mit Mozzarella
- Rührei mit Champignons und Frühlingszwiebel
Weiteres aus der kulinarischen Ecke:
Die Wassermelone habe ich gestern früh im Supermarkt erstanden. Gesamt hat sie ein Gewicht von ca. 5,4kg und ruht nun im Kühlschrank. Also die restlichen Stücke davon.
Es ist schon echt lange her, dass ich mir eine Wassermelone gekauft habe und dazu noch ein großes Exemplar.
Überhaupt hatte ich in der Woche viele Melonen. Unter anderem auch eine Cantaloupe Melone mit einigem drum herum, was wirklich sehr fein war.


Der Blog:
Irgendwann die Woche kam es mir.. der Geistesblitz schlechthin.
Wenn ich jedes mal, wenn ich einen Rezept-Beitrag veröffentliche, diesen im Rezeptindex auch gleich verlinke, dann sammelt das sich nicht so an. Insofern versuche ich das nun so zu machen und mich entsprechend daran zu erinnern die Seite zu pflegen.

Anmerkung zum Bild: Das Symbol der Regenwolken ist die morgendliche Verwirrung der Wetterstation geschuldet und stimmte nicht mit der Wirklichkeit überein.
Der Alltag und andere Abenteuer:
Montag wurden kurzer Hand die Ventilatoren entstaubt und in Betrieb genommen. Ein Tisch- und ein Standgerät durften ab dann im Arbeitszimmer oder Wohnzimmer alles geben. Wobei ich sie nicht durchgängig brauchte, sondern nur gelegentlich einige Minuten.
An sich bin ich kein Fan von umgewälzter warmer Luft, aber ja es ist schon etwas angenehmer. Und auch wenn ich sonst mit Kleidchen und Röckchen nichts anfangen kann, habe ich diese Woche ein paar davon angezogen. Im Heimbüro sieht das ja keiner.
Nachdem mir dann irgendwann am Mittwoch der Kreislauf abgehauen ist, habe ich dann die flexible Arbeitszeit, die der Arbeitgeber anbietet, ausgenutzt und eine sehr lange Pause gemacht um dann erst später am Tag wieder am Rechner weiter zu arbeiten. Das habe ich dann für den Rest der Woche beibehalten.
Ich bin mit Hamburg immer noch sehr verbunden und so verfolge ich auch immer noch die lokalen Nachrichten. Wegen der Hitze wurde dort nun ein Stadtteilfest und der Halbmarathon abgesagt, was wohl in den Sozialen Medien kritisiert wurde. Schwerpunkt der Kritik war wohl, dass Erwachsene selbst in der Lage dazu sein, zu entscheiden was gut für sie wäre. Denken wir mal kurz an die Pandemie zurück.. nein. Viele Erwachsene scheinen genau dazu eben nicht in der Lage zu sein oder nehmen im Zweifel willentlich in Kauf sich selbst oder andere zu gefährden.
Irgendwann habe ich auch meinen Arbeitsplatz in das leicht kühlere Wohnzimmer verlegt.. und dabei festgestellt wie unbequem meine Essstühle sind. Aber gut. Normalerweise sitzt man da ja auch nicht stundenlang drauf.
In der Woche bin ich regelmäßig ab 5 oder 6 Uhr aus dem Bett gepurzelt um die kühlere Morgenluft zum Lüften zu nutzen. Das ist und war definitiv nicht meine Zeit. Aber was tut man nicht alles um zumindest zu versuchen das Haus kühl zu halten.
Im Garten:
Beim Ausspülen der Vogeltränke fällt mir ja grundsätzlich auch etwas Wasser links und rechts auf die Pflanzen drum herum. Nicht viel, aber ein bisschen was auf die umliegenden paar Meter. Die restlichen Pflanzen im Garten müssen die Hitze und Trockenheit so überstehen.
Und in Anbetracht dieser Hitze bin ich doch recht froh darüber doch weder Paprika noch Tomaten gepflanzt zu haben, auch wenn ich es vor hatte. Spätestens jetzt wäre ich wohl wieder am Überlegen gewesen ob es denn wirklich so viel Wasser braucht.
Aus dem Leben der Kater:
Nein, die Kater haben nicht so viel Spaß an Eiswürfeln in einem Wasserbad oder etwas in der Art.
- Das ist nass!
- Das ist kalt!
Zwei Gründe, die für beide Kater völlig ausreichen solch ein Angebot nicht zu nutzen.
Aber die zwei kommen weiterhin ganz gut mit der Wärme zurecht. Die Bauchrasur von Neos letztem Tierarzttermin ist keine schlechte Sache. Das sollte ich mir auch für das nächste Jahr kurz vor dem Sommer so notieren.
Was mich inspiriert hat:
Gesehen:
- ZDF Mediathek
- The School For Good and Evil
- Sandmann (Serie, 2022)
In der Serie „Nord Nord Mord“ spielt Robert Atzorn mit und ich gestehe, ich hatte ein wenig Bammel davor nachzusehen ob der Schauspieler noch lebt. Aber er lebt noch. Hurra. Den Schauspieler kenne ich, seit dem ich damals irgendwann mit den Eltern die Serie „Unser Lehrer Doktor Specht“ geschaut habe. Das war eine der wenigen Serien, die sowohl meine Eltern wie auch ich gerne gemeinsam geschaut haben.
Und die Serie Nord Nord Mord spielt auf Sylt. Das ist dann wenigstens gedanklich etwas kühler.
Am Ende der 1. Staffel von Sandmann gibt es noch eine 11. Folge mit dem Titel „Ein Traum von tausend Katzen“.
Katzenliebhaber sollten sich das wohl besser nicht anschauen. Zumindest bin ich nicht über die ersten paar Minuten hinweg gekommen. Da erzählt die Siamkatze über ihre Vergangenheit bei den Menschen. Und davon wie ihre Mischlings-Kitten von dem Halter in einen Sack gestopft werden, in den dann wenig später noch ein Ziegelstein getan wird.. weiter kam ich nicht.
Bitte gerne Bescheid geben, wenn das nicht so weiter geht, wie ich es vermute, aber über diese Stelle bin ich nicht hinweg gekommen.
Aber es ist ja auch lediglich eine Sonderfolge, die man prima überspringen kann und die mit den vorherigen und nachfolgenden Folgen der 1. und 2. Staffel nicht so viel zu tun hat.
Gelesen:
Mit dem Buch von Kai Meyer – Die Bibliothek im Nebel bin ich letzten Sonntag tatsächlich noch fertig geworden. Nun bin ich kurz davor den dritten Band aus der Reihe anzufangen. Aber diese Woche habe ich mich noch nicht an das neue Buch gemacht. Zu warm. Zu wenig Gehirnkapazität dafür übrig.
Und morgen?
Es soll ab morgen kühler werden. Ich hoffe sehr, dass es so tatsächlich kommt.

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