Bei der Hitze Ende Juni musste man sich ja schon überlegen für was man sich an den Herd stellt. Ich habe mir hier einfach eine sehr große Portion Bolognese gekocht, die dann für eine Pasta Bolognese und eine Lasagne reichen sollte, jeweils mit 4-6 Portionen.

Die Bolognese wird mit jedem mal Aufkochen und Ziehen lassen ja immer besser. Und so kann man sie auch prima einfrieren.

Für die Pasta Bolognese mit 500g getrockneten Nudeln habe ich von dieser Menge etwas zwischen einem Drittel und der Hälfte genommen. Der Rest wurde für die Lasagne eingefroren.

Die Kräuter für die Bolognese kamen bei mir aus dem Garten. Dabei wuchert der Oregano und Estragon alles zu, der Thymian hat sich selbstständig umgesiedelt. Nur der Rosmarin blieb an Ort und Stelle und muss sich gegen den Oregano behaupten. Aber das darf ruhig alles so sein. Zumal auch die Blüten vom Oregano sehr hübsch und zugleich auch sehr beliebt sind bei den Insekten.

Eine Portion Pasta Bolognese in einem Teller. Garniert mit fein geriebenem Grana Padano.

Bolognese (ca. 3l)

Gesamt ca. 3100kcal

Zutaten

etwas Öl
2 Schalotten
2-4 Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
4 Karotten
4 Selleriestangen
1kg Hackfleisch
jeweils 1-2 TL Thymian, Rosmarin und Oregano (frisch oder getrocknet)
1l passierte Tomaten
ca. 500ml Wasser oder Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Zur Vorbereitung die Karotten und den Sellerie putzen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Schalotten und Knoblauch ebenso fein hacken.

Nun das Öl in einer großen Pfanne oder in einem Topf erhitzen. Die Schalotten mit dem Knoblauch und dem Tomatenmark anschwitzen. Nach wenigen Minuten das Gemüse dazu geben und mit anbraten. Nach ca. 5 Minuten das Hackfleisch hinzufügen und krümelig braten. Nun auch bereits die Gewürze hinzufügen.

Wenn das Hackfleisch zum größten Teil gebraten ist, die passierten Tomaten hinzufügen und noch etwas Wasser oder Gemüsebrühe hinzufügen. Nun die Bolognese mindestens eine halbe Stunde, gerne aber länger, vor sich hin köcheln lassen.

Zuletzt mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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