Immer, wenn ich hier einen ganzen Karpfen zubereitet habe, hebe ich mir den Fischkopf, Schwanzflosse und andere Abschnitte auf und friere die ein um später irgendwann einen Fond zu kochen, der dann die Basis für eine feine Fischsuppe wird.
Das habe ich nun schon ein paar Mal gemacht, dabei aber nie blogtauglich aufgeschrieben, wie ich das gemacht habe.

Die initiale Anregung dazu habe ich mir von Katha geholt, die ihre Variante des Fond hier notiert hat.

Wenn man weiter recherchiert, dann stößt man früher oder später auf ganz verschiedene Aussagen. Auch sowas, dass man nur Edelfische für einen Fond hernehmen soll. Also sowas wie Lachs, Forelle, Zander oder andere. Karpfen gilt nicht als Edelfische.
„Haben sagen die Schwaben“ und hier ist das ja schlicht eine Resteverwertung. Es mag sein, dass Fischfond aus Edelfischen besser wird, aber im Zweifel nimmt man eben die Fischreste, die man so hat. Und das ist bei mir eben vom Karpfen.

Natürlich nehme ich hier auch wieder die Abkürzung mit dem Schnellkochtopf. Das spart Zeit.

Trotz der geringeren Kochzeit und den guten Einschlusses des entstehenden Fonds im Schnellkochtopf kann es in einem Katzenhaushalt bei solch einer Kochaktion zu Publikumsaufkommen kommen.

Der fertige Fischfond wurde durch ein Sieb in einen großen Messbecher gegossen.

Fischfond (ca. 1,7l)

Zutaten

ca. 150 ml Weißwein
1,5 l Wasser
Fischkopf und weitere Abschnitte vom Fisch (z. B. Karpfen)
Gemüseabschnitte oder Sellerie, Lauch und Petersilienwurzel aus einem Suppengrün Bund
2-3 Lorbeerblätter

Zubereitung

Die Fischteile kalt abspülen. Wenn möglich die Kiemen am Fischkopf entfernen. Die Fischteile anschließend ca. 10 Minuten in kaltes Wasser legen um Schwebstoffe zu lösen.

In den Schnellkochtopf die Gemüseabschnitte und/oder Gemüse aus dem Suppengrün grob zerteilt geben. Die Fischteile nochmals kurz abspülen und ebenso in den Topf geben. Den Weißwein, Wasser und die Lorbeerblätter dazu geben.
Den Schnellkochtopf verschließen und auf Dampfdruckstufe 2 ca. 25 Minuten kochen lassen.
Anschließend die Herdplatte ausschalten und den Druck im Topf langsam abfallen lassen.

Nun den Topf öffnen und die Flüssigkeit durch ein feines Sieb gießen.

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