Ich hatte schon wieder vergessen, dass meine Backbleche nicht ganz so stabil sind, wie ich mir das wünsche. Bei den meisten Gerichten merke ich das gar nicht, aber ein sich unter der Hitze biegendes Backblech auf dem eine Pizza bäckt, auf der der geschmolzene Mozzarella verlaufen soll .. ja, doch, das macht sich durchaus bemerkbar.
Naja, irgendwann sollte ich mir mal wohl bessere Backbleche anschaffen, aber um ehrlich zu sein vergesse ich das regelmäßig. Und es fällt eben auch nicht so oft auf.
Trotz diesem Handicap ist die Pizza hier sehr gut geworden. Ich mag die Pizza Bianca sehr gerne. Ich bin zum einen nicht der größte Fan von Tomatensauce und zum Anderen kann man so eine Pizza auch ganz wunderbar variantenreich belegen.
So könnte man hier auch alle vier Stücke unterschiedlich belegen. Wenn also jemand etwas von den aufgelisteten Zutaten nicht mag, dann kann man das einfach weg lassen und durch etwas anderes ersetzen.

Pizza Bianca mit Sardellen, Kapern, Oliven und Rucola (4 Portionen)
Gesamt ca. 2931kcal, je Portion ca. 732kcal
Zutaten
Für den Pizzateig:
450g Mehl
50g Grieß
10g Salz
15g Olivenöl
5g Trockenhefe
ca. 250g Wasser
Für den Belag – vor dem Backen:
Olivenöl
ca. 200g Mozzarella
Für den Belag – nach dem Backen je Viertel:
4 Sardellen
2 TL Kapern
5 schwarze Oliven
etwas frischer Rucola
Zubereitung
Für den Teig das Mehl mit dem Grieß in eine Schüssel geben. Das Salz im Mehl tief verbuddeln. Das Olivenöl und die Hefe dazu geben.
Die Schüssel in die Küchenmaschine einspannen und mit portionsweise zugegebenen Wasser ca. 5 Minuten auf der niedrigsten Stufe zu einem Teig verkneten lassen. Anschließend auf der zweiten Rührstufe den Teig durchkneten lassen, wieder für 5 Minuten.
Den Teig lässt du nun an einem warmen Ort 3-4h ruhen.
Nach der Ruhezeit des Teiges heizt du den Backofen auf 200 Grad Umluft oder 220 Grad Ober-/Unterhitze vor.
Fette nun ein Backblech und rolle den Teig darauf aus.
Schneide den Mozzarella in Scheiben. Pinsel den Teig mit etwas Ölivenöl ein und verteile den Mozzarella darauf.
Schiebe die Pizza auf ihrem Blech nun in den heißen Backofen und backe die Pizza bei 200 Grad Umluft oder 220 Grad Ober-/Unterhitze ca. 18-20 Minuten.
Teile die fertige Pizza in vier Stücke und belege diese jeweils mit Sardellen, Kapern, Oliven und frischem Rucola.



Stabile Backbleche sind schon wichtig. Das habe ich bei der letzten Zubereitung des Weihnachtskarpfens gemerkt. Der kommt bei mir zum Garen in den Ofen. Nun ist so ein Karpfen ja ein Stück und mit knapp 1,5 kg auch nicht so schwer. Aber er war sehr frisch, ich hatte ihn erst ein paar wenige Stunden vor der Zubereitung direkt beim Erzeuger gekauft. Bereits beim reinigenden Abspülen des ausgenommenen(!) Fisches wurde ich Zeuge/Opfer gewisser Restagilität, die mich ein wenig begossen zurückließ. Bei der ersten Ablage auf dem Blech lag plötzlich der Kopf vorn, obwohl ich ihn mit Kopf nach hinten abgelegt hatte. Ich arrangierte ihn neu, schloss schnell die Backofentür und drehte die Hitze auf. Einmal rumpelte es noch im Ofen, aber er lag noch halbwegs ordentlich auf dem Blech. Dann war endlich Ruhe. Und später dann lecker. 😉 Spätestens das lehrt: Ofenbleche sollten stabil sein, und einen wilden Karpfen aushalten können.
Um ehrlich zu sein verwende ich die Backbleche beim Backofen nicht so häufig. Ich weiß noch, dass ich das das erste Mal beim Plätzchenbacken festgestellt habe.. um es danach wieder zu vergessen.
Für die meisten Sachen habe ich dann meine großen Backofenformen. Da springt dann nichts durch die Gegend.